Flut in USA: Mindestens 50 Tote bei Katastrophe in Texas – darunter 15 Kinder

Ersthelfer bringen in Ingram, Texas, Menschen in ein Wiedervereinigungszentrum, nachdem es in der Gegend zu Überschwemmungen gekommen ist.
Eric Gay/AP/dpa- Mindestens 24 Tote nach Überschwemmungen in Texas – Kinder aus Sommercamp weiterhin vermisst.
- Gouverneur Abbott ruft Katastrophenfall aus, 230 Menschen wurden bereits gerettet.
- Leichen in weggespülten Autos gefunden, Rettungsteams suchen weiter nach Vermissten.
- 20 Mädchen aus christlichem Sommercamp unter den Vermissten – Lage bleibt unklar.
- „Desaströse Sturzflut“: Guadalupe River betroffen, Einsatzkräfte und Helikopter im Dauereinsatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei den Überschwemmungen in Texas im Süden der USA sind nach Behördenangaben mindestens 27 Menschen gestorben. Kinder aus einem Sommercamp werden demnach weiterhin vermisst. Eltern bangten um ihren Verbleib. Starke Regenfälle hatten am frühen Freitagmorgen die Lage verschlimmert. Eine Entspannung ist nicht in Sicht.
Der Gouverneur des Bundesstaates, Greg Abbott, rief für Teile von Texas den Katastrophenfall aus, um zusätzliche Ressourcen zu mobilisieren. Mehr als 850 Menschen wurden laut Behördenangaben bereits gerettet.
Die Zahl der Todesfälle bei den Sturzfluten im US-Bundesstaat Texas ist nach Behördenangaben auf mindestens 50 gestiegen. Stand Samstagabend waren es in Kerr County demnach 15 Kinder und 28 Erwachsene, die noch nicht alle identifiziert waren. Zudem wurden in Burnet County 3 und in Travis County 4 weitere Tote gemeldet, wie mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf die regionale Verwaltung berichteten. In Kendall County starb demnach eine weitere Person. Zunächst war aber unklar, ob dieser Todesfall mit den Unwettern in Zusammenhang stand. Viele Kinder aus einem Sommercamp werden noch vermisst. Die Suche ging einen Tag nach Beginn der heftigen Überschwemmungen weiter.
Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, rief für den heutigen Sonntag einen Tag des Gebetes in dem Bundesstaat aus.

Ein Hubschrauber des texanischen Katastrophenschutzes (DPS) führt nach den verheerenden Überschwemmungen in Kerrville eine Luftüberwachung entlang des Guadalupe River durch.
Christopher Lee/The San Antonio Express-News via AP/dpaDas gesamte Ausmaß der Katastrophe ist unklar. Mehr als 850 Menschen wurden unverletzt gerettet, es gab acht Verletzte, wie es von den Behörden am Samstagvormittag hieß. Bewohner hatten sich auf Bäume gerettet, um nicht von den Fluten mitgerissen zu werden.
Leichen in Autos gefunden
Das ländliche Gebiet im Süden der USA nutzten viele Amerikaner, um am verlängerten Wochenende an Flüssen zu campen. Die heftigen Überschwemmungen seit Freitagmorgen überraschten viele.
Zum Teil wurden die Leichen in Autos gefunden, die weggespült worden waren. Die Lage war unübersichtlich, es gab laut den Angaben keinen Strom und kein Internet. Fernsehbilder zeigten, wie Autos mitgerissen wurden, Bäume entwurzelt waren, Häuser unter Wasser standen.
Eltern von vermissten Kindern aus dem Sommercamp waren in großer Sorge. Das lokale Fernsehen blendete Fotos etwa eines Mädchens oder einer Familie ein, die vermisst werden.
Wegen des US-Unabhängigkeitstags am Freitag hätten zahlreiche Menschen in der Nähe des Guadalupe River im Kerr County gecampt, hieß es von den Behörden
Viele Menschen auch weiter ohne Strom
Am frühen Freitagmorgen hatte es in dem Gebiet begonnen, heftig zu regnen. In der für Sommercamps beliebten Gegend ist es nach Behördenangaben nicht unüblich, dass Flüsse über die Ufer treten. Allerdings war die Dimension ungewöhnlich. Der Guadalupe River sei in den frühen Morgenstunden innerhalb kürzester Zeit um fast acht Meter angestiegen, sagte Vize-Gouverneur Dan Patrick. Die Rede war von einer „desaströsen Sturzflut“. Viele fühlten sich an eine ähnliche Sturzflut in den 1980er Jahren zurückerinnert. Auch am Samstag regnete es.
Die Fluten zerstörten Infrastruktur, Strommasten fielen um. Viele Menschen in der Region hatten weiter keinen Strom.

Ein Pegelmesser zeigt die Höhe des Wassers an, das über einer Landstraße in der Nähe von Kerrville fließt.
Eric Gay/AP/dpaIn der Umgebung wurden die Anwohner aufgefordert, sich in höhere Lagen zu begeben. Es wurden zentrale Anlaufpunkte geschaffen.
Gegend kennt Überschwemmungen
Die Gegend ist es nach Behördenangaben gewohnt, dass Flüsse über die Ufer treten. Allerdings war die Dimension ungewöhnlich. Die Rede war von einer „desaströsen Sturzflut“. Fernsehbilder zeigten, wie Autos mitgerissen wurden, Bäume entwurzelt waren, Häuser unter Wasser standen. Vor allem der Guadalupe River war betroffen. Innerhalb von 45 Minuten am Morgen habe es dort enorm viel geregnet.