Tanken in Polen aktuell: Das sind die Preise für Benzin und Diesel jenseits der Grenze

Tanken in Polen: Lohnt sich derzeit die Fahrt an die Tankstelle in Polen?
Frank Hammerschmidt/dpaIn Deutschland ist an den Tankstellen weiterhin kein Preisrückgang festzustellen. Da blicken viele Bewohner der Grenzregion zu Polen auf die dortigen Preise für Benzin und Diesel. Was kosten der Sprit in Polen aktuell?
Spritpreise: So viel kostet Tanken in Polen aktuell
Die Benzinpreise zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern in der EU werden regelmäßig vom Statistischen Bundesamt verglichen. Die genannten Beträge basieren auf Daten der Europäischen Kommission, welche jede Woche am Donnerstag die Tagesdurchschnittspreise vom vergangenen Montag für Benzin und Dieselkraftstoff in den 27 EU-Staaten mitteilt. Abgaben und Steuern sind dabei eingepreist. Die aktuellsten Daten stammen vom 13. Juli 2026. Da lagen die Preise für Super E5 im Tagesdurchschnitt in Deutschland bei 2,10 Euro pro Liter, Diesel bei 2,02 Euro pro Liter. In Polen wurden zu diesem Zeitpunkt im Schnitt 1,61 Euro für Diesel und 1,60 Euro für Benzin bezahlt. Recherchen dieses Nachrichtenportals belegen, dass die aktuellen Spritpreise seitdem gestiegen sind. So kostet der Liter Benzin in Gubin 1,66 Euro (Diesel: 1,70 Euro) und in Brody 1,67 Euro (Benzin E95) und 1,71 Euro (Diesel). Hinter der Grenze bei Hohenwutzen werden aktuell 1,69 Euro (Benzin) und 1,82 Euro (Diesel) fällig.
Polen und sein staatliches Unterstützungsprogramm
Der polnische Staat hatte nach dem Kriegsbeginn im Iran auch staatliche Unterstützungen beim Tanken in Kraft treten lassen. So wurden Steuern beim Benzinkauf gesenkt. Diese Maßnahmen sind zu Ende Juni 2026 ausgelaufen und seitdem haben die Spritpreise auch in Polen wieder angezogen.
Deutschland plant keine neuen Spritpreis-Entlastungen
Die deutsche Regierung plant trotz der in den vergangenen zwei Wochen stark gestiegenen Spritpreise derzeit keine neuen Entlastungen für Autofahrer. Man habe Entlastungsmaßnahmen beendet, und momentan sehe man keine neuen Maßnahmen, sage Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin.
Er verwies auf Schwankungen des Spritpreises je nach Lage im Iran-Krieg und der Straße von Hormus. Damit werde man noch eine Weile leben müssen. Die Bundesregierung werde die Lage genau beobachten. Momentan gebe es aber keine Notwendigkeit für neue Entlastungen.
