Unfall bei Trebnitz
: Lkw mit Autos von Tesla im Graben gelandet – Bergung dauert an

Zwischen Trebnitz und Wulkow ist ein Truck, der mit Tesla-Pkw beladen war, von der Straße abgekommen. Wie es dem Fahrer geht und wie hoch der Schaden ist.
Von
Katja Gehring
Trebnitz
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Lkw-Unfall bei Trebnitz: Vor der Bergung müssen die E-Autos von Tesla abgeladen werden.

Peter Grenz

Es passierte auf der L36 zwischen Wulkow und Trebnitz (Märkisch-Oderland) – kurz vor dem Bahnübergang, von Neuhardenberg kommend. Am Mittwoch (29. November) ist ein Truck beladen mit E-Autos der Marke Tesla von der Fahrbahn abgekommen.

Während ein Sprecher der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder) den Unfall auf Anfrage als Bagatelle bezeichnet, gestaltete sich die Bergung schwierig. Sie war am Donnerstagnachmittag noch immer nicht abgeschlossen.

Geladen hatte der Lkw sechs fabrikneue E-Autos des US-amerikanischen Herstellers Tesla, die er vorher vom Airport Neuhardenberg abholte, wo sie zwischengelagert waren. „Der Unfall der kroatischen Sattelzugmaschine passierte wegen Nichtbeachtung der Witterungsverhältnisse“, so der Sprecher. Zu diesem Zeitpunkt hatte es geschneit.

Polizei beziffert Schaden auf 1000 Euro

Die herbeigerufenen Polizisten hatten den Unfall aufgenommen. Laut Protokoll sei ein Schaden in Höhe von 1000 Euro entstanden, teilte der Polizeisprecher im Gespräch mit. Auf Wunsch des Fahrers, der nahezu unverletzt blieb, wollte dieser sich selbst um das Abschleppen des Lasters kümmern.

„Das ist durchaus normal“, erklärt der Polizeisprecher. Lediglich, wenn die Unfallbeteiligten nicht in der Lage dazu sind oder keinen Abschleppdienst kennen, würde das die Leitstelle übernehmen. „Dabei achten wir auch darauf, dass niemand bevorteilt wird“, informiert der Sprecher der Polizei.

Am Mittwochabend (29. Dezember) ist zwischen Trebnitz und Wulkow ein Tesla-Truck von der Straße abgekommen. Am Donnerstagnachmittag war die Bergung noch nicht abgeschlossen.

Peter Grenz

Vor Bergung müssen E-Autos abgeladen werden

Auch Uwe Hädicke, Geschäftsführer vom Airport Neuhardenberg hatte von dem Unfall erfahren, kenne aber keine Einzelheiten. Er betont, wie froh er sei, dass dem Fahrer nicht mehr passiert ist. Dass die Bergung so lange dauert, verwundere ihn nicht. Der Truck könne nicht so ohne weiteres aus dem Straßengraben gezogen werden, vermutet er.

Während ein Teil des Anhängers noch relativ gerade auf der Straße steht, ist der Rest des Gefährts in Schieflage geraten. Zuerst müssen die zur Überführung bestimmten E-Autos abgeladen werden, erst dann ist es möglich, den Sattelzug zu bergen. Wie lange das noch dauern wird, konnten weder die Polizei noch das Berliner Abschlepp-Unternehmen mit Gewissheit sagen.