Unwetter in Niedersachsen
: Hier drohen heute Gewitter, Starkregen und Sturmböen

In Niedersachsen ziehen am Donnerstag teils kräftige Gewitter auf. Besonders im Nordwesten drohen Starkregen, Sturmböen und kleinkörniger Hagel.
Von
Matthias Kemter
Hannover
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Wetter: ARCHIV - 01.08.2026, Brandenburg, Mallnow: Gewitterwolken ziehen über die Landschaft im östlichen Brandenburg. (zu dpa: «Regenschirme raus: Woche startet mit Gewittern und Schauern») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Unwettergefahr in Niedersachsen: Der DWD warnt vor Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Die Wettervorhersage für Donnerstag bis Sonntag im Überblick.

Patrick Pleul/dpa

Tiefdruckeinfluss und mäßig warme Meeresluft bestimmen derzeit das Wetter in Niedersachsen. Am Donnerstag ist es wechselnd bis stark bewölkt, dazu ziehen Schauer und Gewitter auf. Der Schwerpunkt liegt zunächst in der Nordwesthälfte. Dabei sind stürmische Böen um 65 km/h, Starkregen von rund 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und kleinkörniger Hagel möglich. Die Temperaturen erreichen etwa 20 Grad auf den Inseln und bis zu 24 Grad im Raum Göttingen.

Amtliche Warnungen für mehrere Regionen

Der Deutsche Wetterdienst hat am Donnerstagmittag starke Gewitter unter anderem für Teile Ostfrieslands, das Emsland, Ammerland, Cloppenburg sowie Friesland, Wittmund und Aurich gemeldet. Die Warnzeiträume reichen je nach Gebiet vorerst bis zum Nachmittag. Bei Gewittern besteht Gefahr durch Blitze, herabfallende Äste, herumfliegende Gegenstände, Hagel und rasche Überflutungen von Straßen oder Unterführungen. Im Freien sollte Schutz in Gebäuden gesucht werden. Lose Gegenstände sollten gesichert und gefährdete Verkehrswege gemieden werden.

Gewitter verlagern sich am Freitag

In der Nacht zum Freitag bleiben vor allem an der Küste einzelne Schauer und Gewitter möglich. Im Binnenland lockert die Bewölkung dagegen zeitweise auf und es bleibt meist trocken. Am Freitag bilden sich erneut Schauer und einzelne Gewitter. Die Aktivität verlagert sich im Tagesverlauf allmählich nach Südosten. Im Küstenumfeld wird es später freundlicher. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 Grad auf den Inseln und 23 Grad im Raum Hannover. In der Nacht zum Samstag können sich die gewittrigen Niederschläge in die südöstlichen Landesteile Niedersachsens verlagern und dort bis zum Samstagmorgen nur zögerlich abklingen.

Am Wochenende kühler und zeitweise freundlicher

Der Samstag bringt einen Wechsel aus Sonne und teils dichten Wolken. Einzelne Schauer bleiben möglich. Die Temperaturen erreichen 18 Grad in Ostfriesland und lokal 21 Grad im Harzvorland. An der See kann der Wind aus West bis Nordwest zeitweise stark auffrischen. Am Sonntag sind in der Nordhälfte zunächst noch einzelne schwache Schauer möglich. Am Nachmittag wird es freundlicher. Die Höchstwerte liegen bei etwa 18 Grad auf den Inseln und rund 20 Grad in Südniedersachsen.

Die weitere Deutschland-Prognose deutet zunächst auf eher kühles Wetter mit einzelnen Schauern hin. In der kommenden Woche dürfte es im Norden häufiger freundliche und trockene Abschnitte geben, bevor sich das Wetter ab Mittwoch beruhigt und wieder wärmer wird.