USA
: Nach Vergewaltigungsvorwürfen: Elite-Uni Cornell verbietet Verbindungspartys

Der Fall einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuni Cornell sorgt in den USA weiter für Wirbel. Jetzt kündigt die Uni neue Maßnahmen an.
Von
dpa
New York
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Eine Person geht über den Campus der Cornell University (Symbolbild).

Matt Burkhartt/AP/dpa
  • Cornell verbietet Partys und soziale Events von Verbindungen für den Rest des akademischen Jahres.
  • Ziel ist eine Prüfung, ob Verbindungen sicher weiterbestehen können, so Präsident Michael Kotlikoff.
  • Die Uni stellt zusätzlich mehr Personal für Unterstützung Betroffener ein – etwa bei Anzeigen.
  • Auslöser ist der Vorwurf einer Gruppenvergewaltigung im Oktober 2024 in einem Verbindungshaus.
  • Strafrechtliche Folgen gab es zunächst nicht, New Yorks Generalstaatsanwältin ermittelt nun.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Als Reaktion auf die Vergewaltigungsvorwürfe an der US-Eliteuniversität Cornell hat die Hochschule unter anderem sämtliche Partys und andere soziale Veranstaltungen von Studentenverbindungen für den Rest des noch bis Mitte 2027 laufenden akademischen Jahres verboten. Das solle dabei helfen zu untersuchen, „wie und ob“ diese Einrichtungen an der Universität auf sichere Art und Weise weiter existieren könnten, schrieb Universitätspräsident Michael Kotlikoff in einem offenen Brief.

Zudem solle unter anderem mehr Personal eingestellt werden, um von sexuellen Übergriffen betroffene Menschen besser zu unterstützen – beispielsweise wenn sie Anzeige erstellen wollten.

Im Zentrum des Falls steht der Vorwurf einer ehemaligen Studentin, im Oktober 2024 im Haus einer Studentenverbindung von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Strafrechtliche Konsequenzen gab es zunächst nicht. Nach einer neuen Zivilklage und wachsender öffentlicher Kritik wird der Fall inzwischen von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James untersucht.