Verkauft bei Lidl, Edeka, Kaufland
: Beliebte Salami könnte krank machen

Eine Salami, die bei Lidl, Edeka, Kaufland und in HIT-Märkten verkauft wurde, wird zurückgerufen. In einer Charge könnten sich Krankheitserreger befinden.
Von
Nicole Züge
Berlin/Versmold
Jetzt in der App anhören
Salami Rückruf Symbolfoto

Bundesweiter Salami-Rückruf: In einer Charge eines beliebten Produkts wurden Krankheitserreger gefunden. (Symbolfoto)

Patrick Pleul / dpa

Eine beliebte Salami-Sorte ist von einem Produktrückruf aufgrund von Krankheitserregern betroffen. Der Hersteller gibt nicht an, um welche Erreger es sich handelt. Das Produkt wurde bundesweit, auch in Brandenburg und Berlin, verkauft.

Um welche Salami es bei der Rückrufaktion geht und was betroffene Kundinnen und Kunden beachten müssen.

Salami Rückruf wegen bakterieller Verunreinigung

Der Hersteller Franz Wiltmann GmbH & Co. KG aus Versmold ruft seine Rindersalami zurück. Die Wurst wurde bundesweit verkauft. Betroffene Händler sind Lidl, Edeka, Kaufland, HIT und weitere Geschäfte des Einzelhandels, schreibt das Verbraucherportal lebensmittelwarnung.de.

Nach eigenen Angaben hat der Hersteller bei einer Probe eine bakterielle Verunreinigung festgestellt. „Aufgrund eines möglichen Gesundheitsrisikos sollten Verbraucher den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Rinder Salami zurückgerufen: Um diese Charge geht es

Betroffen sei laut dem Hersteller aus Versmold (Nordrhein-Westfalen) nur eine Charge. Um diese Charge geht es:

  • Produkt: „Rein Rind Salami 50 g“ der Marke Wiltmann
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.10.2025
  • Chargennummer: L2521100010
  • Verkauf über: Lidl, Edeka, Kaufland, HIT und weitere
  • Bundesländer: Brandenburg, Berlin, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern, Baden-Württemberg

Salami-Rückruf: Das müssen Sie jetzt beachten

Die betroffene Charge sollte laut Herstellerwarnung nicht verzehrt werden. Es besteht ein mögliches Gesundheitsrisiko. Das Produkt kann am Ort des Kaufes zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Um welche „bakterielle Verunreinigung“ es sich handelt, erklärt der Hersteller in seiner Rückruf-Mitteilung nicht. Erst Anfang August 2025 wurde in dem betroffenen Produkt aus einer anderen Charge Escherichia coli Bakterienstämme nachgewiesen. Solche Bakterien können beim Menschen Magen-Darm-Beschwerden, wie Durchfall, Bauchkrämpfe oder auch Fieber auslösen. In diesem Fall hat der Hersteller allerdings keine Angaben gemacht, sodass unklar bleibt, welche gesundheitlichen Folgen durch die Verunreinigung entstehen können.