Waldbrände in Deutschland
: Karte zeigt, wo es heute Regen gibt

Nach den zahlreichen Wald- und Vegetationsbränden der vergangenen Tage bringt das Wetter am Montag in mehreren Regionen Deutschlands Regen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
Jetzt in der App anhören
Regen

In diesen Regionen gibt es heute Regen.

Britta Pedersen/dpa

Vor allem im Süden und stellenweise im Osten ziehen kräftige Schauer und Gewitter durch. Andernorts bleiben die Niederschläge dagegen gering oder ganz aus. Die Karte zeigt, wo heute mit Regen zu rechnen ist.

Besonders südlich der Donau sowie in einem Streifen vom östlichen Erzgebirge bis nach Südostbrandenburg treten zunächst kräftige Schauer und Gewitter auf. Im Laufe des Tages ziehen diese nach Angaben der aktuellen Vorhersage zunehmend in Richtung Alpen sowie nach Tschechien und Polen ab.

In den übrigen Landesteilen wechseln sich Sonne und dichte Wolkenfelder ab. Dabei fällt gebietsweise ebenfalls etwas Regen oder es ziehen einzelne Schauer durch. Im Westen und in der Mitte Deutschlands wird es im Tagesverlauf jedoch zunehmend trocken.

Die Temperaturen erreichen am Montag Höchstwerte zwischen 19 und 27 Grad. Am wärmsten wird es im Südwesten. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen.

Wo es heute am meisten regnet

Die größten Regenmengen sind am Montag vor allem dort möglich, wo kräftige Schauer und Gewitter auftreten. Das betrifft zunächst insbesondere Bayern südlich der Donau sowie Teile von Sachsen und Brandenburg.

Bei Gewittern kann innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Niederschlag fallen als in den umliegenden Regionen. Für ausgetrocknete Böden und von Waldbränden betroffene Gebiete kann Regen zwar vorübergehend Entlastung bringen. Wie stark sich die Niederschläge tatsächlich auf bestehende Brandherde und die Waldbrandgefahr auswirken, hängt allerdings entscheidend von Regenmenge, Dauer und örtlichen Bodenverhältnissen ab.

In Teilen West- und Mitteldeutschlands dürfte der Niederschlag dagegen nicht für eine nachhaltige Durchfeuchtung ausreichen. Dort wird es im Laufe des Montags überwiegend trocken.

In der Nacht klingen die Schauer ab

In der Nacht zum Dienstag lockern die Wolken regional stärker auf. Die noch vorhandenen Schauer klingen allmählich ab. Lediglich im äußersten Westen zieht zum Morgen neuer Regen auf.

Die Temperaturen sinken auf 17 bis 9 Grad.

Am Dienstag kommt neuer Regen

Schon am Dienstag erreicht ein neues Regengebiet größere Teile Deutschlands. Während es im Nordosten und Osten sowie zwischen Ortenau und Bodensee zeitweise sonnig und überwiegend trocken bleibt, erwartet die Vorhersage in weiten Teilen des übrigen Landes schauerartig verstärkten Regen.

Die Temperaturen liegen zwischen 19 und 25 Grad, im äußersten Südwesten sind bis zu 28 Grad möglich. Der Südwest- bis Westwind frischt zeitweise auf und kann in Böen stark werden.

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es vielerorts stark bewölkt. Wiederholt fällt schauerartiger Regen. Im äußersten Norden sind einzelne Gewitter möglich.

Weitere Regenfälle zur Wochenmitte

Auch am Mittwoch bleibt das Wetter wechselhaft. Besonders über der südlichen Mitte Deutschlands fällt zunächst schauerartiger Regen, der später nachlässt. Im Norden und am Alpenrand können Schauer und einzelne Gewitter auftreten. Andere Regionen bleiben weitgehend trocken.

In der Nacht zum Donnerstag könnte sich die Wetterlage im Süden erneut verschärfen. Dort werden neben Schauern auch kräftige Gewitter und regional mehrstündiger Starkregen erwartet.

Am Donnerstag setzt sich das unbeständige Wetter insbesondere im Süden fort. Dort sind weitere teils gewittrige Regenfälle mit Starkregenpotenzial möglich. An den Alpen kann es länger anhaltend regnen. Im Küstenumfeld treten ebenfalls Schauer auf, an der Nordsee sind einzelne Gewitter möglich.

Für die aktuelle Waldbrandsituation bedeutet die Wetterentwicklung damit vor allem im Süden eine mögliche Entlastung. Flächendeckend ausreichender Regen ist allerdings nicht zu erwarten: In mehreren Regionen bleiben die Niederschläge gering, lokal begrenzt oder fallen ganz aus.