Wetter in Berlin und Brandenburg
: Warnung vor Blitzeis – es wird glatt!

Blitzeisgefahr in Berlin und Brandenburg. Es wird glatt! Dazu kommt Schnee und Nebel als gefährliche Kombination. Die Aussichten für diese Woche.
Von
Doreen Matschuk
Berlin/Potsdam
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Winterwetter in Willingen: ARCHIV - 20.11.2024, Hessen, Willingen: Reifenspuren zeichnen sich auf dem schneebedeckten Asphalt ab. Glätte und Schnee haben in Teilen von Hessen zu Unfällen geführt. (zu dpa: «Glätte führt zu Unfällen in Nord- und Mittelhessen») Foto: Uwe Zucchi/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Es wird glatt in Berlin und Brandenburg. Gefahr für Blitzeis. Schnee und Nebel sorgen für eine gefährliche Kombination. (Symbolbild)

Uwe Zucchi/dpa
  • Nebel, Frost und Reifglätte in Berlin und Brandenburg; Stromschlaggefahr durch trockene Winterluft.
  • Wetter heute: Heiter, Nebel am Morgen, Höchsttemperaturen 3-6°C, windig.
  • Dienstag: Hochnebel, frostig, Höchstwerte 0-2°C, teils neblig-trüb.
  • Mittwoch: Stark bewölkt, teils neblig, Höchstwerte 1-5°C, nachts leichter Regen möglich.
  • Tipps gegen Stromschläge: Luftfeuchtigkeit erhöhen, geerdete Objekte berühren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Warnung vor Glatteis, Nebel und Schnee in Berlin und Brandenburg. Es kann sehr glatt werden auf den Straßen. Dazu die Wetteraussichten für die kommenden Tage.

Übersicht:

  • Die aktuelle Wetterlage
  • Das Wetter heute (23. Januar) in Berlin und Brandenburg
  • So wird das Wetter in den nächsten Tagen

Ein Wettersystem, das mit einem Tiefdruckgebiet über der Nordsee verbunden ist, zieht heute über Brandenburg und Berlin. Dabei strömt mildere Luft vom Meer in die Region. Danach kommt es zu einer kurzen Wetterberuhigung, bevor am Freitag erneut eine Wetterfront durchzieht.

Wetter in Berlin und Brandenburg: Nebel und Blitzeis

Heute (23.01) bleibt der Himmel überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. In einigen Gebieten fällt Regen, der zu Beginn örtlich als gefrierender Regen auftritt und Glatteis verursachen kann. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat dazu eine amtliche Wetterwarnung herausgegeben. Für ganz Brandenburg und Berlin herrscht Glättegefahr bis mittags, besonders betroffen ist der Nord-Osten von Brandenburg.

Am Nachmittag ziehen die Niederschläge ostwärts ab, gefolgt von Auflockerungen und überwiegend trockenem Wetter. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 3 und 5 Grad. Nachts bleibt es stark bewölkt, und nach Mitternacht kommt von Westen her erneut Regen, teils mit Schnee vermischt, auf. Es besteht erneut Glättegefahr. Die Tiefstwerte liegen zwischen 3 und 0 Grad.

Die Wetteraussichten für den Rest der Woche: Schnee, Regen und Glatteis

Freitag (24.01.): stark bewölkt, örtlich etwas Regen. Erwärmung auf 5 bis 8 Grad. Mäßiger Süd- bis Südwestwind; nachts stark bewölkt, gebietsweise leichter Regen; Abkühlung auf 5 bis 3 Grad

Samstag (25.01): überwiegend stark bewölkt, zeitweise Regen; Höchstwerte 8 bis 11 Grad; nachts wechselnde Bewölkung, meist niederschlagsfrei; Tiefstwerte 5 bis 1 Grad

Knisterwetter – warum kommt es zum Stromschlag im Winter?

Stromschläge im Winter kennen wir alle, aber wie kommt es dazu und kann man es vermeiden?

Niklas Weise, Meteorologe bei WetterOnline erklärt: „Winterliche Kälte geht oft mit sehr trockener Luft einher. Das bedeutet knisterndes Stromschlagwetter“. „Bekommen wir einen ‚Wisch‘, baut sich kurzzeitig eine Spannung von mehreren zehntausend Volt auf, die sich zwischen unserem Körper und einem Gegenstand blitzartig entlädt – wir spüren den Stromschlag. Bei Dunkelheit sind sogar kleine Blitze sichtbar! Doch kein Grund zur Sorge: Stromschläge sind zwar manchmal unangenehm und beängstigend, aber nicht gefährlich."

Warum es im Winter knistert

Im Winter sind elektrostatische Entladungen häufiger, da die Luftfeuchtigkeit niedrig ist und die Haut trockener. Dies verhindert den Ladungsausgleich und der Körper lädt sich auf. Beim Berühren eines leitenden Objekts oder einer anders geladenen Person entlädt sich die Elektrizität plötzlich, was zu kleinen Stromschlägen führen kann, etwa beim Anfassen einer Türklinke oder beim Küssen.

Nachmittags steigt das Risiko für solche Entladungen, da die Luftfeuchtigkeit zu dieser Tageszeit am niedrigsten ist. Nachts nimmt sie langsam wieder zu.

Stromschläge verhindern

Um Minischocks zu vermeiden, sollte die Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöht werden, wobei Lüften kontraproduktiv ist, da es mehr trockene Luft hereinbringt. Regelmäßiges Berühren geerdeter Objekte, wie Heizkörper, kann helfen, die Aufladung zu reduzieren. Beim Aussteigen aus dem Auto kann ein Stromschlag vermieden werden, indem die Karosserie oder der Autoschlüssel berührt wird, bevor der Fuß den Boden berührt.