Wetter in Brandenburg: DWD warnt vor Hagel und Gewittern

In Brandenburg können sich heute Gewitter bilden.
Patrick Pleul/dpaBesonders im Norden und Nordwesten des Landes können innerhalb weniger Stunden größere Regenmengen zusammenkommen. Grund dafür ist eine Kaltfront, die im Laufe des Tages von Nordwesten nach Südosten über Berlin und Brandenburg hinwegzieht. Sie bringt ein ausgedehntes Regenband mit sich, in das vor allem zunächst Gewitter eingelagert sein können.
Hier ist die Gewittergefahr am größten
Den Schwerpunkt der Gewitter und des Starkregens erwartet der DWD in einem Streifen vom Westhavelland über die Prignitz bis zur Uckermark.
Dort sind stellenweise zwischen 20 und 30 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden möglich. Örtlich können auch rund 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen.
Neben Starkregen kann bei den Gewittern kleinkörniger Hagel auftreten. Außerdem sind Windböen um 60 Kilometer pro Stunde möglich.
In den südlicheren Teilen Brandenburgs fällt die Gewitterneigung laut DWD dagegen deutlich geringer aus.
Regenband zieht von Nordwesten nach Südosten
Am Mittwoch ist der Himmel zunächst vielerorts stark bewölkt oder bedeckt. Von Nordwesten breitet sich schauerartiger Regen aus, der anschließend weiter in Richtung Südosten zieht.
Vor allem im Westen und Norden kann der Regen anfangs noch von Gewittern begleitet werden. Im Laufe des Tages schwächen sich die Niederschläge jedoch zunehmend ab.
Am Nachmittag lockern die Wolken von Nordwesten her häufiger auf. Anschließend sind nur noch vereinzelt Schauer zu erwarten.
Bis zu 24 Grad in der Niederlausitz
Trotz des Regenwetters steigen die Temperaturen auf 20 bis 24 Grad. Die höchsten Werte werden in der Niederlausitz erwartet.
Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Westwind, der vorübergehend böig auffrischen kann. Im Bereich von Gewittern sind stärkere Böen möglich.
Wetter beruhigt sich in der Nacht
In der Nacht zum Donnerstag bleibt es wechselnd bewölkt, Schauer werden aber nur noch vereinzelt erwartet. Die Temperaturen gehen auf 12 bis 9 Grad zurück.
Am Donnerstag bleibt es wolkig bis stark bewölkt, überwiegend aber trocken. Die Höchstwerte erreichen 19 bis 21 Grad. Auffällig wird dann vor allem der Wind: Der Südwestwind weht mäßig und zeitweise recht böig.
Auch am Freitag bleibt das Wetter wechselhaft. Örtlich sind zunächst Schauer möglich, bevor die Niederschläge im Tagesverlauf nachlassen und sich größere Auflockerungen durchsetzen.
