Wetter in Brandenburg
: In diesen Regionen droht Hagel

In Brandenburg können sich im Laufe des Tages schwere Gewitter bilden. Diese Regionen sind betroffen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Hitze in Deutschland - Gewitter über Hessen: ARCHIV - 21.06.2026, Hessen, Münzenberg: Ein Blitz leuchtet vor dunklen Gewitterwolken über der Burgruine Münzenberg. (zu dpa: «Gewitter und Unwetter in Hessen erwartet») Foto: Florian Wiegand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Teilen Brandenburgs besteht gegen Abend Unwettergefahr (Archivbild).

Florian Wiegand/dpa

Nach Temperaturen von bis zu 39 Grad steigt am Donnerstagabend in Brandenburg die Unwettergefahr deutlich an. Von Westen ziehen Schauer und Gewitter auf, die örtlich Starkregen, schwere Sturmböen und Hagel bringen können. Besonders gefährdet sind nach der aktuellen Vorhersage die nördlichen Landesteile. Die Wetterkarte zeigt, wo sich die Gewitter im Laufe des Tages bilden:

Zunächst bleibt es am Donnerstag in Berlin und Brandenburg lange sonnig und außergewöhnlich heiß. Die Höchstwerte erreichen 36 bis 39 Grad. Die starke Erwärmung schafft jedoch die Voraussetzungen für kräftige Gewitter, die sich am Abend von Westen her ausbreiten.

Hagelgefahr zunächst im Westen Brandenburgs

Da die Gewitter von Westen in die Region ziehen, sind zunächst die westlichen Landesteile betroffen. Dazu gehören insbesondere die Prignitz, das Havelland und der Raum Potsdam. Im weiteren Verlauf können die Gewitter auch das nördliche Brandenburg und Berlin erreichen.

Nicht an jedem Ort wird es hageln. Innerhalb kräftiger Gewitter sind jedoch örtlich Hagelschauer möglich. Wo sich besonders starke Gewitterzellen bilden, können zudem Starkregen und orkanartige Böen auftreten.

Die höchste Unwettergefahr besteht im Norden Brandenburgs. Dort können die Gewitter besonders heftig ausfallen. Neben Hagel drohen Sturmböen oder schwere Sturmböen. Vereinzelt sind sogar orkanartige Böen möglich.

Wind dreht abrupt auf West bis Nordwest

Auch außerhalb der Gewitter kann der Wind am Donnerstagabend deutlich auffrischen. Erwartet werden teilweise stürmische Böen bis schwere Sturmböen. Gleichzeitig dreht der Wind abrupt von südlichen Richtungen auf West bis Nordwest.

Ein solcher plötzlicher Windwechsel kann besonders gefährlich sein. Äste können abbrechen, Bauzäune umstürzen und ungesicherte Gegenstände durch die Luft geschleudert werden. Fahrzeuge sollten daher möglichst nicht unter Bäumen abgestellt werden. Gegenstände auf Balkonen, Terrassen und in Gärten sollten rechtzeitig gesichert werden.

Gewitter ziehen in der Nacht weiter

In der Nacht zum Freitag bleibt es wechselnd bis stark bewölkt. Regional treten weiterhin Schauer und Gewitter auf. Dabei sind erneut Sturmböen möglich. Lokal kann der Wind auch unabhängig von Gewittern stürmisch auffrischen.

Die Temperaturen sinken nur langsam und liegen in der Nacht zwischen 20 und 17 Grad. Der Wind weht überwiegend aus West bis Nordwest.

Am Freitag entspannt sich die Lage etwas. Bei wechselnder Bewölkung können örtlich noch Schauer oder einzelne Gewitter auftreten. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 27 Grad in der Prignitz und rund 32 Grad in der Niederlausitz.

Wochenende bleibt wechselhaft

In der Nacht zum Samstag zieht von Südwesten erneut schauerartiger und teilweise gewittriger Regen auf. Auch am Samstag fällt zunächst gebietsweise Regen. Einzelne Gewitter sind weiterhin möglich. Im Westen und Nordwesten Brandenburgs wird es im Laufe des Nachmittags voraussichtlich trockener.

Die Temperaturen erreichen am Samstag 23 Grad in der Prignitz und bis zu 27 Grad in der Niederlausitz. Am Sonntag wird es mit 27 bis 29 Grad wieder wärmer. Dann sind nur vereinzelt Schauer oder Gewitter zu erwarten.