Leihmutter-Baby
: Chef von CDU Mecklenburg-Vorpommern fordert Rücktritt von Spahn

Der CDU-Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, fordert den Rücktritt von Jens Spahn. Hintergrund ist dessen Leihmutterschaft in den USA.
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red/afp
Berlin
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Daniel Peters: ARCHIV - 05.06.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Linstow: Daniel Peters, Landeschef der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, spricht zum Auftakt des Landesparteitags der CDU zum Wahlprogramm.  (zu dpa: «CDU-Landeschef aus MV fordert Rücktritt Spahns») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Chef des CDU-Landesverbands von Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, fordert den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU).

Jens Büttner/dpa
  • CDU-Landeschef Daniel Peters fordert den Rücktritt von Jens Spahn.
  • Begründung: Spahn nutzte in den USA eine Leihmutterschaft – in Deutschland verboten.
  • Peters sieht Spahn als Fraktionschef in einer besonderen Vorbildfunktion.
  • Er kritisiert Widerspruch zwischen Spahns privatem Handeln und Abstimmungsverhalten.
  • Schon am Donnerstag forderte Marion Rosin aus der Union ebenfalls den Rücktritt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Chef des CDU-Landesverbands von Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, fordert den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) angesichts dessen Entscheidung für eine Leihmutter. „Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar und muss zurücktreten“, sagte Peters am Freitag der „Bild“-Zeitung. Spahn habe als Fraktionschef „eine besondere Vorbildfunktion innerhalb der Union“.

„Mit einer Leihmutterschaft in den USA hat Spahn sich in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt“, sagte der CDU-Landeschef weiter. „Zudem nimmt er für sich in Anspruch, als Privatperson ganz anders handeln zu können, als er als CDU-Mandatsträger abstimmt. Das geht überhaupt nicht.“ Die CDU stehe „für Glaubwürdigkeit und Klarheit, gerade in ethisch sensiblen Fragen“, betonte Peters.

Leihmutter-Verfahren in Deutschland verboten

Spahn und sein Ehemann sind laut Medienberichten Eltern eines Sohnes geworden, der in den USA von einer Leihmutter zur Welt gebracht wurde. Dieses Verfahren ist in Deutschland verboten.

Eine erste Rücktrittsforderung aus der Union an Spahn kam bereits am Donnerstag. Die Thüringer Landesvorsitzende der Frauen Union, Marion Rosin (CDU), erhob diese Forderung in den Funke-Zeitungen. Sie verwies dabei auch auf einen Beschluss des CDU-Bundesparteitags, der die Leihmutterschaft ablehnt.