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: Die späte Vorbereitung auf Ernstfälle

Bei militärischen Angriffen ist der Zivilschutz für die Bevölkerung zuständig; schlägt die Natur zu, geht es um Katastrophenschutz. Für beides gibt es jetzt viel Geld. Reicht das?
Kommentar von
André Bochow
Berlin
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In ganz Deutschland machen sich Gemeinden und Privatleute auf die Suche nach Bunkern. Hier zeigt der Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Saterland, Thomas Otto (parteilos), den Eingang zu den Schutzräumen im Keller des Rathauses.

PRODUKTION - 14.04.2022, Niedersachsen, Saterland: Thomas Otto (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Saterland, stemmt eine schwere Tür zu den entwidmeten Schutzräumen im Keller des Rathauses auf. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine geraten alte Bunker und öffentliche Zivilschutzeinrichtungen wieder mehr in den Blick. (zu dpa "Nach dem Überfall auf die Ukraine werden Rufe nach Bunkern lauter") Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schutzräume sind in Deutschland Mangelware. Im Jahr 2022 zeigte der Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Saterland, Thomas Otto (parteilos), den Eingang zu den Schutzräumen im Keller des Rathauses. Im Jahr 2026 gäbe es nur für weniger als 500.000 Menschen Plätze in Schutzräumen.

Sina Schuldt/dpa