Bockiger Trump
: Jetzt soll Fox News schuld sein

„Wenn ich auf dem Stimmzettel wäre, hätten wir ERDRUTSCHARTIG gewonnen“, meint der US-Präsident nach seiner Abstrafung an den Urnen.
Von
Michael Maier
Washington
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US-Präsident Trump: US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weißen Hauses. (zu dpa: «Trump rechtfertigt Vorschlag für Nutzung seines Golfclubs»)

US-Präsident Trump: US-Präsident Donald Trump mit orangem Teint im Oval Office des Weißen Hauses.

Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
  • Trump akzeptiert die Zwischenwahlergebnisse, zeigt sich auf Truth Social jedoch trotzig.
  • Er gibt Fox News Mitschuld und kritisiert Auftritte von Demokraten, etwa Bill de Blasio.
  • Zitat: „Wenn ich auf dem Stimmzettel wäre, hätten wir ERDRUTSCHARTIG gewonnen!“
  • Gegenüber der New York Times kündigte er Gesprächsbereitschaft mit Demokraten an – Einigung möglich.
  • In der Partei könnten mediale Gewichte zu Marco Rubio oder JD Vance wandern.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Donald Trump will die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen anerkennen – doch auf Truth Social zeigt sich der Präsident wenig versöhnlich. Dort macht er nun auch den konservativen Fernsehsender Fox News für die Niederlagen der Republikaner verantwortlich. Der Sender gebe ständig der demokratischen Opposition eine Bühne, beschwerte sich Trump kurz vor Mitternacht.

Konkret störte ihn ein Auftritt des früheren New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio. Trump beschimpfte den Demokraten als schlechtesten Bürgermeister in der Geschichte der Stadt und empörte sich darüber, dass dieser nun im Fernsehen erkläre, wie Amerika regiert werden solle.

Bereits zuvor hatte der Präsident die Wahlberichterstattung und Umfragen von Fox News mehrfach angegriffen, obwohl es sich eigentlich um seinen Haussender handelt. Aber auch innerhalb der Republikaner könnten sich die Gewichte nun medial verschieben – weg von Trump und hin zu Marco Rubio oder vielleicht doch noch JD Vance.

Trump-Zusammenarbeit mit Demokraten?

Dabei hatte Trump gegenüber der „New York Times“ zunächst konziliantere Töne angeschlagen: Er sei bereit, die Ergebnisse zu akzeptieren, und wolle mit den Demokraten zusammenarbeiten. Man werde vermutlich eine Einigung finden, sagte er.

Auf seiner eigenen Plattform blieb er dagegen trotzig: „Ich stand nicht auf dem Stimmzettel. Und wenn ich darauf gestanden hätte, hätten wir ERDRUTSCHARTIG gewonnen!“, schrieb Trump. Im Wahlkampf hatte er seine Anhänger allerdings noch aufgefordert, so abzustimmen, als stünde er selbst zur Wahl. Das Ergebnis will Trump also akzeptieren. Die politische Verantwortung dafür sucht er bislang vor allem bei anderen.