MOZ+MOZ+Bürgerkrieg im Sudan
: Sind wir wirklich hilflos gegen die größte humanitäre Katastrophe der Welt?

Seit zweieinhalb Jahren tobt im Sudan ein erbitterter Bürgerkrieg. Zu diesem gehören auch ethnische Säuberungen, Massaker und Hunger. Schaut der Westen einfach weg?
Kommentar von
André Bochow
Berlin
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This image grab taken from handout video footage released on Sudan's paramilitary Rapid Support Forces (RSF) Telegram account on October 26, 2025, shows RSF fighters holding weapons and celebrating in the streets of El-Fasher in Sudan's Darfur. The governor of Darfur, allied with the Sudanese army, on October 27, 2025, called for the "protection of civilians" in the famine-stricken city of El-Fasher, after the paramilitary Rapid Support Forces (RSF) claimed to have taken control. (Photo by Rapid Support Forces (RSF) / AFP) / === RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / HO / SUDAN RAPID SUPPORT FORCES (RSF) TELEGRAM ACCOUNT" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS ===

Einnahme der Stadt El Fascher: Angehörige der RSF (Rappid Support Forces) feiern die Besetzung der Großstadt im Bundesstaat Schamal Darfur. Den Einwohnern, vor allem den vielen Flüchtlingen drohen, das hat die jüngste Vergangenheit gezeigt, Tod und Gewalt. Im Sudan herrscht seit April 2023 ein brutaler Machtkampf zwischen De-facto-Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan und seinem einstigen Stellvertreter Mohamed Hamdan Daglo, der die RSF kommandiert. Schätzungen zufolge könnten bis zu 150.000 Menschen seit dem Beginn der Kämpfe getötet worden sein. 12 Millionen sind auf der Flucht, mehr als 26 Millionen Menschen, etwa die Hälfte der Bevölkerung, hungern.

-/AFP