Forscher der Universität Greifswald hatten in Neuseeland bereits 2016 vier neue Spezies entdeckt. Nach weiteren Untersuchungen tauften sie eine der Schneckenarten Opacuincola gretathunbergae nach der Initiatorin der Bewegung „Fridays for Future“, wie die Universität am Montag mitteilte. Es handelt sich um nicht einmal drei Millimeter große Süßwasserschnecken, die ausschließlich in Quellen und sehr kleinen Bächen zu finden sind.

Artensterben im Zusammenhang mit dem Klimawandel

Die Benennung sei für die Forscher zum einen Ausdruck des Respekts. Sie biete zudem die Möglichkeit, Biodiversität und Artensterben im Zusammenhang mit menschengemachtem Klimawandel zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Einer der Namensgeber der übrigen neuentdeckten Arten ist unter anderem der neuseeländischer Komponist Gareth Farr (Obtusopyrgus farri). Die Wissenschaftler beschreiben ihre Funde im „European Journal of Taxonomy“.