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: Asyl-Stütze statt Bürgergeld – was das für Ukrainer bedeutet

Ukrainische Geflüchtete sollen Asylbewerberleistungen statt Bürgergeld erhalten und aus der Verantwortung der Jobcenter zu den Arbeitsagenturen kommen. Dieser erneute sogenannte Rechtskreis-Wechsel hat Folgen – gerade für die Integration in den Arbeitsmarkt.
Von
Jacqueline Westermann
Berlin
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ARCHIV - 04.05.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Ein ukrainischer Reisepass wird in der zentralen Erfassungsstelle für Ukraine-Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern für die Ausstellung des amtlichen Ankunftsnachweis von Mitarbeitern eingelesen. Mit dem Wechsel von Asylbewerberleistungen zu Grundsicherungsleistungen hat sich die Situation der Geflüchteten aus der Ukraine seit 1. Juni verbessert. Einige Probleme bleiben jedoch, unter anderem mangelt es an Kita-Plätzen. (zu dpa: "Geflüchtete aus der Ukraine: Flaschenhals Betreuungsplätze") Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Sommer 2022 wurden Kommunen finanziell und verwaltungstechnisch entlastet, weil ukrainische Geflüchtete durch einen Rechtskreiswechsel fortan von den Jobcentern betreut wurden und Bügergeld erhielten. Künftig sollen sie wieder als Asylbewerber eingestuft werden.

Jens Büttner