Handelsstreit mit den USA
: Kanadische Gegenzölle in Kraft getreten

Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada eskaliert weiter. Nun sind die kanadischen Gegenzölle in Kraft getreten.
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red/afp
Ottawa
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Flaggen von Kanada und den USA: ARCHIV - 26.08.2026, USA, Buffalo: In Buffalo, New York, wehen die Nationalflaggen Kanadas und der USA. (zu dpa: «Kanada: Gegenzölle auf US-Importe ab Dienstag») Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Handelsstreit mit den USA sind die von Kanada verhämgten Gegenzölle in Kraft getreten.

Gene J. Puskar/AP/dpa
  • Kanada setzt Gegenzölle gegen US-Waren in Kraft – Aufschläge von 15 bis 50 Prozent.
  • Betroffen sind Waren im Wert von 20 Milliarden Dollar, etwa Stahl, Aluminium und Milchprodukte.
  • Einige Meeresfrüchte wurden von der Liste gestrichen, die Zölle gelten seit Dienstag.
  • Auslöser war das Scheitern von Verhandlungen im August, die USA erhoben zuvor 50-Prozent-Zölle.
  • Trump drohte, Bombardier-Verkäufe zu blockieren, und forderte Produktion in den USA.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Handelsstreit mit den USA sind am Dienstag die von Kanada verhängten Gegenzölle in Kraft getreten. Die Aufschläge in Höhe von 15 bis 50 Prozent betrifft eine Reihe von US-Waren im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar (17,2 Milliarden Euro), darunter Stahl- und Aluminiumprodukte sowie Milchprodukte. Einige Meeresfrüchteprodukte wurden von der ursprünglichen Liste jedoch gestrichen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada war im August nach dem Scheitern von Verhandlungen eskaliert. Vor gut zwei Wochen traten US-Zölle in Höhe von 50 Prozent unter anderem auf alkoholische Getränke, Milchprodukte, Hockeyschläger und Sperrholz aus Kanada in Kraft. Kanadas Premierminister Mark Carney kündigte daraufhin Gegenzölle an.

Trump droht dem kanadischen Hersteller Bombardier

Am Montag drohte US-Präsident Donald Trump damit, den Verkauf von Flugzeugen des kanadischen Herstellers Bombardier in den Vereinigten Staaten zu blockieren und rief den in Quebec ansässige Konzern auf, seine Flugzeuge künftig in den USA zu bauen. „Wenn sie unseren Markt wollen, müssen sie hier produzieren“, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Das kanadische Unternehmen betonte, dass es durch seine Aktivitäten in den USA zehntausende Arbeitsplätze im Nachbarland geschaffen habe und jährlich über 2,5 Milliarden Dollar bei Zulieferern in den USA ausgebe.