Konflikt im Nahen Osten
: „Position der Stärke“: Irans Präsident will Krieg beenden

Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht sich für ein Ende des Krieges aus. Er betont zugleich, dass sein Land nicht kapitulieren werde.
Von
red/dpa
Teheran
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Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments (Symbolbild).

Vahid Salemi/AP/dpa
  • Irans Präsident Peseschkian fordert ein Ende des Krieges im Nahen Osten.
  • Er betont eine „Position der Stärke“ und lehnt jede Kapitulation ab.
  • USA seien weltweit verhasst, sagte er auf einer Ärztekonferenz in Teheran.
  • Israel und die USA begannen Ende Februar Angriffe, Iran reagierte mit Raketen.
  • Eine diplomatische Lösung fehlt – die Waffenruhe wurde wiederholt gebrochen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fast ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn hat der iranische Präsident für ein Ende der militärischen Eskalation geworben. Früher oder später müsse der Krieg beendet werden, sagte Massud Peseschkian laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna auf einer Ärztekonferenz. „Es ist besser, ihn heute zu beenden, da wir in einer Position der Stärke und Würde sind“, fuhr Peseschkian fort. Die USA seien durch den Krieg in der ganzen Welt verhasst, meinte der iranische Präsident, der auch Regierungschef ist.

Peseschkian lehnte bei seiner Rede eine Kapitulation kategorisch ab. „Wir werden uns unter keinen Umständen der Einschüchterung beugen, daran besteht keinerlei Zweifel. Bis zum letzten Atemzug werden wir ihnen gegenüberstehen und ihnen eine vernichtende Antwort geben“, sagte er.

Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion. Eine vereinbarte Waffenruhe wurde wiederholt gebrochen, zuletzt gab es nur mehr vereinzelte gegenseitige Attacken. Eine diplomatische Lösung für ein Kriegsende gibt es weiter nicht.