MOZ+MOZ+Krise im ländlichen Raum
: Werden die Grünen bald nur von reichen Städtern im Westen gewählt?

Die Grünen sind der große Verlierer der Kommunalwahl in NRW. Trotzdem zieht die Spitze aus der Wahl Mut. Ein Politikwissenschaftler erklärt, warum die Partei auf dem Land so unbeliebt ist.
Von
Dominik Guggemos
Berlin
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Kleiner Parteitag der Grünen: 06.04.2025, Berlin: Felix Banaszak (l-r), Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), geschäftsführender Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), geschäftsführende Außenministerin, unterhalten sich während des kleinen Parteitags von Bündnis 90/Die Grünen. Auf dem sogenannten Länderrat ist unter anderem die «Politische Lage nach der Bundestagswahl 2025» Thema. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Grünen-Chef Felix Banaszak (inks) sollte aus den gescheiterten Kandidaturen von Robert Habeck (M.) und Annalena Baerbock nicht die falschen Schlüsse ziehen, warnt der Politikwissenschaftler Timo Lochocki. „Die Grünen könnten einen wichtigen Beitrag zur Depolarisierung des Landes leisten und es würde ihnen sogar nützen – aber es ist für die Parteiführung schwierig durchzusetzen, weil sich die identitätspolitischen Debatten für die Funktionäre gut anfühlen“, sagt er.

Sebastian Christoph Gollnow/dpa