Madrid
: „Diktator Sánchez“: Milei sorgt bei Besuch in Spanien für Eklat

Argentiniens Präsident Javier Milei sorgt im spanischen Wahlkampf für einen Eklat. Er beschimpft Regierungschef Pedro Sánchez als „Diktator“.
Von
red/afp
Madrid
SPAIN-ARGENTINA-POLITICS-ECONOMY-DIPLOMACY: Argentinian President Javier Milei talks to media after taking part in an economic forum in Madrid on October 21, 2026. Milei's visit comes less than six weeks before Spain's tightly fought legislative elections on November 29. He is set to meet leaders of the far-right party Vox, as well as the right-wing leader of the Madrid region. (Photo by Thomas COEX / AFP)

Argentiniens Staatschef Javier Milei spricht mit einem Journalisten in Madrid. Der ultrarechte Staatschef sorgt bei seinem Besuch in Spanien für einen Eklat.

THOMAS COEX/afp
  • Argentiniens Präsident Javier Milei sorgt in Madrid im Wahlkampf für einen Eklat.
  • Er nennt Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez „Diktator“, „Dieb“ und „korrupt“.
  • Spaniens Außenministerium verurteilt „Beleidigungen und Verleumdungen“ als Einmischung.
  • Milei ruft bei einem Wirtschaftsforum dazu auf, Sánchez abzuwählen – er trifft ihn nicht.
  • Stattdessen plant Milei Treffen mit Vox und Isabel Díaz Ayuso von der PP in Madrid.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mitten im spanischen Wahlkampf hat der argentinische Präsident Javier Milei bei einem Besuch in Madrid für einen Eklat gesorgt. Der ultrarechte Staatschef verunglimpfte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch als „Diktator“. Das spanische Außenministerium verurteilte die Äußerungen und warf Milei eine „Einmischung in innere Angelegenheiten“ des EU-Landes vor.

Milei sagte bei einem Wirtschaftsforum in Madrid, Spanien leide unter dem „Diktator Pedro Sánchez“. Er rief die Wähler dazu auf, Sánchez abzuwählen. „Werft die Sozialisten raus, denn ihr seid die Wiege des Liberalismus“, sagte er. Milei, der mit seinem Besuch in Spanien die rechtsgerichteten und rechtsextremen Parteien stärken will, beschimpfte Sánchez auch als „Dieb“ und bezeichnete ihn als „korrupt“.

Das spanische Außenministerium verurteilte Mileis „Beleidigungen und Verleumdungen“. Es sei „unwürdig“, dass der Staatschef „einer befreundeten Nation unser Land mit dem einzigen Ziel besucht, ein Klima der Polarisierung und Gewalt“ zu schüren.

Milei, der Sánchez' linksgerichtete Regierung bereits bei früheren Besuchen in Spanien attackiert hat, wird den Ministerpräsidenten nicht treffen. Der argentinische Präsident plant stattdessen Gespräche mit Vertretern der ultrarechten Partei Vox sowie der Vorsitzenden der konservativen PP in der Region Madrid, Isabel Díaz Ayuso.