MOZ+MOZ+Pro und Contra
: Soll der Friedhofszwang aufgehoben werden?

Niemand denkt gern an sein Ende, doch wer es tut, erlebt Überraschungen. Es gibt auch viele Vorschriften noch nach dem Tod. Muss das sein? Ein Pro & Contra.
Kommentar von
André Bochow,
Stefan Kegel
Berlin
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Das Stichwort: Ewigkeits- oder Totensonntag: Grabsteine auf dem Stadtfriedhof Engesohde, einem der aeltesten Friedhoefe in Hannover. (Foto vom 25.10.2023). Mit dem Ewigkeits- oder Totensonntag enden im November die Trauer- und Gedenktage. Der Totensonntag ist der letzte Sonntag des Kirchenjahrs, bevor mit dem Advent als Vorbereitung auf Weihnachten ein neuer Zyklus beginnt. In diesem Jahr fällt der Trauertag auf den 24. November. Der Totensonntag ist vereinfacht gesagt das evangelische Gegenstück zum katholischen Feiertag Allerseelen (2. November). Neben dem Andenken an die Verstorbenen wird in vielen evangelischen Gottesdiensten auch zu einem bewussteren Umgang mit der Lebenszeit ermutigt. (Siehe epd-Stichwort vom 15.11.2024) *** Local Caption *** 00497364

Die letzte Ruhe. Auch Friedhöfe können ihr dienen. Wer aber nach dem Ableben nicht dorthin will, hat ein Problem. Jedenfalls in Deutschland. Außer in Rheinland-Pfalz.

Jens Schulze/epd