MOZ+MOZ+Qualität von Kindertagesstätten
: Bildung muss sich nicht rechtfertigen

Dass man Qualität in der Bildung mit Geld erreicht, weiß auch Bildungsministerin Prien. Dabei dürfen wirtschaftliche Überlegungen nicht den Ausschlag geben bei der frühkindlichen Förderung.
Kommentar von
Norbert Wallet
Berlin
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Wie Kitas sprachliche Bildung unter schwierigen Vorzeichen betreiben: Annette Kramer (hinten), Leiterin des Kindergarten St. Johann in Osnabrueck, zeigt Kindern einer Vorschulklasse die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbibliothek Osnabrueck (Foto vom 13.11.2025). Die Zahl der Kinder, die am Ende der Kita-Zeit Sprachdefizite haben, steigt. In der Grundschule setzt sich das fort. Viele koennen in der vierten Klasse nicht ausreichend lesen und schreiben. Expertinnen und Kitas zeigen, wie sie gegensteuern. (Siehe epd-Bericht und Video vom 09.12.2025)

Eine Vorschulklasse beim Bibliotheksbesuch. Wenn Bundesbildungsministerin Karin Prien frühkindliche Bildung zur „Überlebensfrage unserer Volkswirtschaft“ erklärt, mag das im ersten Moment pathetisch klingen, im Grunde hat sie aber Recht.

Detlef Heese/epd