über das AfD-Personal: Schrecken ohne Ende
Die AfD ist zwar ihren Rechtsausleger Andreas Kalbitz losgeworden. Ob das Lager von Parteichef Jörg Meuthen damit gestärkt ist, wird allerdings erst die Zukunft zeigen.

Andre Bochow
Thomas Koehler/photothek.netSchon der Parteivorstand hatte den Kalbitz-Rauswurf nur mit knapper Mehrheit beschlossen. Und ein Björn Höcke wird nicht schweigend in Thüringen hocken, wenn sein getreuer Flügel-Gefolgsmann über die Klinge springt. Vor allem im ostdeutschen AfD-Teil genießt Kalbitz Sympathien. Und es geht ja nicht in erster Linie um die Person, sondern um die Richtung. Will die AfD eine rechte, sehr konservative, sehr patriotische Partei sein? Oder will sie weiter auch oder immer mehr der parlamentarische Arm der Ex-NPDler, der Ex-Republikaner und überhaupt der Rechtsextremen sein? Die Antwort gibt es spätestens auf einem nächsten Parteitag. Es könnte sein, dass sie Meuthen nicht gefällt.