Ukraine-Krieg: Trump kündigt „große Übereinkunft“ an – mit Folgen für ganz Europa

First Lady Melania Trump übergibt Vertretern Russlands und der Ukraine im Weißen Haus Briefe an Präsident Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj.
Imago/ZUMA Press- Trump kündigt nach Gesprächen im Weißen Haus ein „sehr großes“ Abkommen mit Russland an.
- Es könnte über die Ukraine hinausgehen – möglicherweise „ganz Europa“ betreffen.
- Melania Trump wirbt für eine „dauerhafte“ Waffenruhe und übergab Briefe an Putin und Selenskyj.
- In Oleschky gab es eine sechstägige Feuerpause, die sie als Vorbild nennt.
- Selenskyj traf in Kiew die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Nach einem Treffen von Vertretern Moskaus und Kiews im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump ein „sehr großes“ Abkommen mit Russland vorausgesagt, das nicht nur die Ukraine, sondern möglicherweise „ganz Europa“ betreffen könnte. „Es wird mehr als die Ukraine umfassen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa umfassen könnte“, sagte Trump vor Journalisten im Oval Office.
Nach eigenen Angaben traf sich der US-Präsident mit Kreml-Berater Kirill Dmitrijew im Weißen Haus in Washington. US-First-Lady Melania Trump hatte zuvor Vertreter Moskaus und Kiews im Weißen Haus empfangen, darunter auch Dmitrijew.
„Ich kann Ihnen nicht sagen, worüber ich gesprochen habe“, sagte Trump. „Ich sage Ihnen nur: Es wird eine Übereinkunft geben, es wird eine große Übereinkunft geben.“ Er fügte hinzu: „Es wird ein großes, schönes Abkommen werden, und alle werden begeistert sein.“ Trump sagte, er habe sich am Donnerstag (5. November) nicht mit den ukrainischen Vertretern getroffen.
„Dauerhafte Waffenruhe“
US-First-Lady Melania Trump hatte sich zuvor bei dem Treffen mit Dmitrijew und dem ukrainischen Unterhändler David Arachamia für eine „dauerhafte“ Waffenruhe in der Ukraine ausgesprochen. Als Vorbild könne die sechstägige Feuerpause in der Stadt Oleschky in der vergangenen Woche dienen, sagte die Frau von US-Präsident Trump.
„Jetzt müssen wir den Mut, den wir nach Oleschky gebracht haben, nutzen, um durch das gemeinsame Mitgefühl für das Leid unschuldiger Menschen eine Basis des Einvernehmens zu finden“, erklärte sie. „Gemeinsam können wir etwas schaffen, das dauerhafter ist als ein vorübergehender Waffenstillstand“, fügte sie hinzu.
Die aus Slowenien stammende Melania Trump erklärte, sie habe Dmitrijew und Arachamia Briefe an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj überreicht. Moskaus Vertreter Dmitrijew erklärte, er habe sich im Namen Putins bei der US-First-Lady für ihre „herausragende humanitäre Rolle“ bedankt.
First Lady als Friedensmittlerin
Selenskyj hatte Melania Trump am Mittwoch (4. November) wegen ihrer Bemühungen um Oleschky mit einem nationalen Orden ausgezeichnet. Er würdige damit ihren „bedeutenden persönlichen Beitrag zur humanitären Unterstützung für die Ukraine sowie ihr aktives Engagement für Menschenrechte und Wohltätigkeit“, erklärte das Präsidentenbüro in Kiew.
Die First Lady hatte die begrenzte Waffenruhe in der russisch besetzten ukrainischen Stadt Oleschky vermittelt, um einen humanitären Einsatz zu ermöglichen. Die Feuerpause, die bis Sonntag galt, war die längste in dem seit gut viereinhalb Jahren andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Melania Trump hatte sich in der Vergangenheit mehrfach für die Rückkehr nach Russland verschleppter ukrainischer Kinder stark gemacht.
US-Sondergesandten in Kiew
In Kiew hatte der ukrainische Präsident Selenskyj am Mittwoch die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner getroffen. Selenskyj sprach im Onlinedienst X von einem „sehr ausführlichen Gespräch von anderthalb Stunden“.
Die Verhandlungen müssten „mit voller Kraft vorangetrieben werden, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden“, erklärte Selenskyj weiter. „Die Ukraine ist bereit, die notwendigen Schritte zu unternehmen“, fügte er hinzu.
Mit AFP-Agenturmaterial


