MOZ+MOZ+Ungleiche Vermögen
: „Eine zu starke Besteuerung von Kapital schadet oft“

InterviewDer schwedische Wirtschaftswissenschaftler Daniel Waldenström hält die heutige Gesellschaft für viel gleicher als die vor 100 oder 50 Jahren.
Von
Guido Bohsem
Berlin
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Weltwirtschaftsforum in Davos: ARCHIV - 19.01.2025, Schweiz, Davos: Phil White von Patriotic Millionaires hält ein Plakat mit der Aufschrift "Tax the rich" (Besteuert die Reichen) auf einer Demonstration vor dem jährlichen Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz. Millionäre und Milliardäre haben auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos höhere Steuern für Superreiche wie sie selbst gefordert. Rund 370 Unterzeichner warnten in einem offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs, dass extremer Reichtum eine Gefahr für die Demokratie sei, weil er oft mit politischem Einfluss einhergehe. Foto: Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auch am Rande des Weltwirtschaftsforum in Davos kam es Anfang des Jahres 2025 zu Protesten gegen „die Reichen“. Ziel der Demonstranten ist es, das Vermögen der Superreichen so zu besteuern, dass die ungleiche Verteilung von Vermögen eingeebnet wird.

Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa