zur Flüchtlingsfrage: Mehr Flexibilität wäre möglich

Stefan Kegel
Thomas Koehler/photothek.netAllerdings ist es gerade für subsidiär geschützte Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan ein Problem, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, weil Botschaften oder die UN–Migrationsorganisation IOM teilweise nur schwer zu erreichen sind. Flüchtlingsorganisationen und Linke beklagen, dass das Kontingent von monatlich 1000 Menschen in den ersten Monaten der Regelung nicht immer ausgeschöpft wurde — und die fehlenden Asylplätze nun verfallen.
Wenn Behörden langsam arbeiten, sollte das aber nicht zu Lasten der Betroffenen gehen. Daher wäre es ein kleiner, aber menschenfreundlicher Schritt, nicht vergebene Plätze in die nächsten Monate zu übertragen. Immerhin geht es hier nicht um Zehntausende Menschen, sondern lediglich um ein paar Hundert.
