Energie Cottbus Transfer
: FCE holt Leonardo Bittencourt von Werder Bremen in die 2. Liga

Das ist ein echter Transferhammer: Leonardo Bittencourt wechselt von Werder Bremen zurück zu Energie Cottbus in die 2. Liga. Der FCE hat mit ihm große Pläne.
Von
Jan Lehmann,
Frank Noack
Cottbus
Leonardo Bittencourt unterschreibt einen Vertrag bei Energie Cottbus. Der 32-Jährige ist zurück bei seinem Heimatverein und geht mit dem FCE in die Saison 2026/27 in der 2. Fußball-Bundesliga.

Leonardo Bittencourt unterschreibt einen Vertrag bei Energie Cottbus. Der 32-Jährige ist zurück bei seinem Heimatverein und geht mit dem FCE in die Saison 2026/27 in der 2. Fußball-Bundesliga.

Steve Seiffert CBpx
  • Energie Cottbus holt Leonardo Bittencourt von Werder Bremen zurück in die 2. Liga.
  • Der 32-Jährige unterschreibt langfristig und soll später eine Funktion im Verein übernehmen.
  • Er begann seine Profi-Karriere in Cottbus und kehrt für die Saison 2026/27 zurück.
  • Trainer Wollitz spricht von einer besonderen Beziehung und freut sich über die Rückkehr.
  • Bittencourt bringt 304 Bundesligaspiele sowie 51 Zweitligapartien mit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist tatsächlich wahr: Der FC Energie Cottbus holt Leonardo Bittencourt zurück in die Lausitz. Das teilte der Fußball-Zweitligist am Donnerstag mit, nachdem zuvor ein Video des Vereins in den sozialen Netzwerken für aufgeregte Spekulationen unter den Fans gesorgt hatte. Nun sagt der Verein in der offiziellen Pressemitteilung: „Herzlich willkommen, zu Hause, Leo.“

Der 32-jährige Mittelfeldspieler kommt vom SV Werder Bremen zurück zu jenem Verein, bei dem vor 15 Jahren unter Trainer Claus-Dieter Wollitz seine Profikarriere in der 2. Bundesliga begann. In der Saison 2026/27 wird er nun wieder im Energie-Trikot auflaufen. Dabei hat man mit ihm in der Lausitz große Pläne. Laut FCE unterschrieb Bittencourt einen langfristigen Vertrag und soll darüber hinaus auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn dem Verein in einer verantwortungsvollen Funktion erhalten bleiben.

Trainer Claus-Dieter Wollitz zeigte sich in der Vereinsmitteilung stolz über die Rückkehr „des verlorenen Sohnes“, wie es zuvor im viralen Vereinsvideo geheißen hatte. „Dass Leo und ich eine ganz besondere Beziehung haben, das ist bekannt, und wir haben bis heute immer einen engen Kontakt gehalten. Ich habe ihn damals im Training gesehen und war fasziniert von dieser Unbekümmertheit und seiner einzigartigen Art, mit dem Ball umzugehen. Das ist Fußball, wie ich ihn liebe.“ Wollitz blickt zurück: „Ich habe ihn damals entgegen anderen Meinungen in die Profimannschaft geholt und spielen lassen. Sein Weg danach sagt alles aus. Dass mit unserem Aufstieg jetzt eine Rückkehr realisiert werden konnte, das ist für den Club, für ihn und auch für uns eine wunderbare Geschichte im Fußball.“

Kaderplaner Maniyel Nergiz war ebenso an dem Transfer beteiligt und verdeutlichte: „Mit Leonardo Bittencorurt bekommt unser Team einen bodenständigen Jungen mit Cottbuser Identität, extrem viel Erfahrung aus der Bundesliga und Führungsqualität. Wir danken allen Beteiligten, dass wir diesen Transfer möglich machen konnten“, so Nergiz.

Vater Franklin Bittencourt spielte unter Eduard Geyer

Leonardo Bittencourt begann als Sechsjähriger bei Energie Cottbus mit dem Fußballspielen, als sein Vater Franklin Bittencourt in der Profimannschaft von Eduard Geyer spielte. Leonardo Bittencourt durchlief danach sämtliche Mannschaften bis hin zu den A-Junioren. Am 16. April 2011 debütierte der damals 17-Jährige unter Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz beim 3:1-Heimerfolg des FC Energie gegen den MSV Duisburg in der 2. Bundesliga. Im Sommer 2012 wechselte er dann für eine Ablösesumme von knapp drei Millionen Euro zu Borussia Dortmund.

Beim damaligen amtierenden Deutschen Meister fand seine langjährige Bundesligakarriere den Anfang. Bei Borussia Dortmund, Hannover 96, 1. FC Köln, 1899 Hoffenheim und Werder Bremen absolvierte der „kleine Cottbuser Junge“, wie Bittencourt sich zuletzt selbst bezeichnete, 304 Erstliga- und 51 Zweitliga-Spiele. Nach fer ersten Saison unter dem damaligen Trainer Jürgen Klopp mit sieben Einsätzen bei einem Tor sowie zwei Vorlagen für die Dortmunder führte ihn sein Weg zu Hannover 96 und zwei Jahre später zum 1. FC Köln. In zwei Jahren an der Leine sowie drei am Rhein avancierte er jeweils zum Stammspieler und Leistungsträger.

Auf den zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 vollzogenen Wechsel zur TSG Hoffenheim folgte ein zweijähriges Leih-Engagement beim SV Werder Bremen, der ihn ab 2020 dann fest unter Vertrag nahm. An der Weser spielte Leonardo Bittencourt bis zuletzt, wurde dort Führungsspieler und Publikumsliebling. Bis heute blickt Leonardo Bittencourt auf die Erfahrung aus 304 Bundesligaspielen zurück, in denen er 32 Tore erzielte und 36 auflegte.

In der 2. Bundesliga stehen bisher 51 Einsätze bei jeweils vier Toren und Assists zu Buche. Diese Statistik soll Bittencourt nun in der anstehenden Saison 2026/2027 im Trikot des FC Energie Cottbus weiter ausbauen.

Doppelsechs – alle Podcast-Folgen

Einmal in der Woche gibt es bei „Doppelsechs – der Energie-Cottbus-Podcast“ alle wichtigen Nachrichten rund um den FCE nun auch zum Hören. Doppelsechs – der Energie-Cottbus-Podcast gibt es auf allen gängigen Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify oder Amazon Music.