Energie Cottbus
: Von Anfang bis Zahnlücke - das  große Bittencourt-ABC

Leonardo Bittencourt kehrt zu Energie Cottbus zurück – als Profi mit mehr als 300 Bundesliga-Spielen. Das Bittencourt-ABC erzählt die besondere Karriere des „kleinen Cottbuser Jungen“.
Von
Frank Noack,
Jan Lehmann
Cottbus
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Leonardo Bittencourt im Trikot von Energie Cottbus: Bis 2012 spielte er für den FCE und wechselte anschließend zu Borussia Dortmund.

Leonardo Bittencourt im Trikot von Energie Cottbus: Bis 2012 spielte er für den FCE und wechselte anschließend zu Borussia Dortmund.

Marcus Brandt/dpa
  • Rückkehr zu Energie Cottbus: Leonardo Bittencourt spielt kommende Saison in der 2. Bundesliga.
  • Der Offensivspieler bestritt über 300 Bundesliga-Spiele für Dortmund, Hannover, Köln, Hoffenheim und Werder.
  • In Cottbus begann er als Sechsjähriger, 2010 schaffte er unter Claus-Dieter Wollitz den Profisprung.
  • Langfristiger Vertrag beim FCE – er soll dem Verein auch nach der Laufbahn erhalten bleiben.
  • Persönliche Wurzeln: Sohn von Ex-Energie-Profi Franklin, Kindheit in Cottbus-Sielow, geboren in Leipzig.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Leonardo Bittencourt ist zurück bei Energie Cottbus und spielt in der kommenden Saison wieder für seinen Heimatverein in der 2. Bundesliga – es ist ein ganz besonderer Transfer.

A – Anfang in Cottbus
Leonardo Bittencourt hat als Sechsjähriger bei Energie begonnen, er spielte 13 Jahre für den FCE. 2010 schaffte der „kleine Cottbuser Junge“ (O-Ton Bittencourt) den Sprung in den Profibereich.

B – Bundesliga-Profi
Dortmund, Hannover, Köln, Hoffenheim, Bremen: Bittencourt hat sich über viele Jahre in der Bundesliga behauptet.

C – Cottbuser Rückkehr
Die Rückkehr zum FCE ist Heimkehr und Aufbruch zugleich. Ein Spieler mit mehr als 300 Bundesliga-Spielen kommt zurück an den Ort, an dem alles begann.

D – Dortmund
2012 wechselte Bittencourt mit 19 Jahren für eine Ablösesumme von knapp drei Millionen Euro von Energie zu Borussia Dortmund.

E – Energie-DNA
Die Verbindung zu Energie blieb immer Teil seiner Geschichte. Nun hat Bittencourt einen langfristigen Vertrag unterschrieben und soll dem Verein auch nach dem Ende seiner Laufbahn erhalten bleiben.

SV Werder Bremen v Borussia Dortmund - Bundesliga: Leonardo Bittencourt Werder Bremen wird von Trainer Daniel Thioune Werder Bremen eingewechselt, Bundesliga, SV Werder Bremen v Borussia Dortmund, Weserstadion am 16. May 2026 in Bremen, Deutschland. Foto von Marco Steinbrenner/DeFodi Images Leonardo Bittencourt Werder Bremen is brought on as a substitute by manager Daniel Thioune Werder Bremen, Bundesliga, SV Werder Bremen v Borussia Dortmund, Weserstadion, May 16, 2026 in Bremen, Germany. Photo by Marco Steinbrenner/DeFodi Images DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. - *** Leonardo Bittencourt Werder Bremen is brought on as a substitute by manager Daniel Thioune Werder Bremen, Bundesliga, SV Werder Bremen v Borussia Dortmund, Weserstadion, May 16, 2026 in Bremen, Germany Photo by Marco Steinbrenner DeFodi Images Leonardo Bittencourt Werder Bremen is brought on as a substitute by manager Daniel Thioune Werder Bremen , Bundesliga, SV Werder Bremen v Borussia Dortmund, Weserstadion, May 16, 2026 in Bremen, Germany Photo by Marco Steinbrenner DeFodi Images DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video

Leonardo Bittencourt (rechts, hier mit Trainer Daniel Thioune) spielte in den vergangenen sieben Jahren für Werder Bremen.

Imago/DeFodi.de

F – Franklin Bittencourt
Leonardo ist der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Franklin Bittencourt. Der Ex-Stürmer trug von 1998 bis 2003 das Energie-Trikot und war 2000 einer der Helden beim Aufstieg in die Bundesliga.

G – Geburtsort Leipzig
Geboren wurde Leonardo Bittencourt am 19. Dezember 1993 in Leipzig. Papa Franklin Bittencourt spielte von 1992 bis 1998 beim VfB Leipzig.

H – Hannover 96
2013 ging es für Bittencourt von Borussia Dortmund zu Hannover 96. Dort bekam er erstmals dauerhaft Spielpraxis in der Bundesliga.

I – Instagram-Präsenz
Bittencourt ist auch abseits des Rasens sichtbar. Über Social Media – bei Instagram als leobittencourt32 – zeigt er viele Fußballmomente, gibt aber auch private Einblicke.

J – Jugend und Kindheit
Bittencourt und seine Familie waren 2001 Teil der Dokumentation „Im Osten geht die Sonne auf“, die den wundersamen Aufstieg von Energie Cottbus in die Bundesliga beleuchtet. Der kleine Leo, damals mit Zahnlücke, hatte vor der Kamera eine plausible Antwort auf die Frage, was ihm in der Lausitz am besten gefällt: „Die Straßen, da kommen fast keeene Autos.“

K – Köln
2015 wechselte Bittencourt zum 1. FC Köln. Es wurde eine prägende Bundesliga-Station: emotionaler Klub, großes Umfeld, hoher Druck. Das Rheinland wurde in dieser Zeit zum Rückzugsort für die Familie.

L – Lausitz
Die Familie seiner Jugendliebe und Ehefrau Saskia lebt in der Lausitz. Mit ihren Kindern Luana (8) und Thiago (6) waren die Bittencourts regelmäßig zu Gast.

M – Modebewusstsein
Bittencourt ist kein Mode-Influencer, aber ein moderner Fußballprofi mit Sinn für Auftritt und Stil. Auf Social Media zeigt er sich nicht nur im Trikot, sondern auch als öffentliche Figur mit gepflegtem, urbanem Look.

N – Nummer 10
Bei Werder Bremen trug Bittencourt die Rückennummer 10. Bei Energie startete er mit der Rückennummer 32 in den Profifußball.

O – Offensivdrang
Bittencourts Offensivspiel lebt von Dynamik und Tiefenläufen. Er kann Tempo in eine Partie bringen.

Prägende Jugend in Cottbus-Sielow

P – Profi-Debüt beim FCE
In Cottbus wurde aus dem Nachwuchsspieler ein Profi. Unter Claus-Dieter Wollitz gelang ihm mit 17 Jahren der Sprung in den Männerfußball.

Q – Qualität am Ball
Enge Räume, schnelle Haken, saubere erste Kontakte: Bittencourt war nie der größte Spieler auf dem Platz, aber oft einer der beweglichsten.

R – Rechter Fuß
Sein starker Fuß ist rechts. Damit sucht er den Abschluss, spielt Pässe in die Tiefe und treibt Angriffe an.

S – Sielow
Seine Kindheit verbrachte Leonardo Bittencourt in einer Reihenhaus-Siedlung in Sielow. Dort wohnten damals fast alle Energie-Profis. Man traf sich im Garten, um zu grillen, zu quatschen und Geburtstage zu feiern.

Stimmungskanone Leonardo Bittencourt (rechts): Wie die meisten anderen Energie-Profis wohnten auch die Bittencourts in Cottbus-Sielow.

Franklin Bittencourt, der brasilianische Fußballspieler vom FC Energie Cottbus, mit seiner Familie, vorn die Kinder Leonardo und Gabriel, in der Wohnsiedlung Cottbus / Silo, wo sie in einem Haus zur Miete wohnen, die meisten ausländischen Spieler wohnen in der Nachbarschaft, DEU, Cottbus, 09.05.2000;

Franklin Bittencourt Court the Brazilian Football players of FC Energy Cottbus with his Family front The Children Leonardo and Gabriel in the Neighbourhood Cottbus Silo where Them in a House to Rent live The most foreign Players live in the Neighbourhood DEU Cottbus 09 05 2000

Wie die meisten anderen Energie-Profis wohnte auch Franklin Bittencourt (Mitte) mit seiner Familie in Cottbus-Sielow. Leo (rechts) hatte schon damals viel Spaß mit dem Ball – Zahnlücke inklusive.

Imago/Rolf Zöllner

T – Trainer Claus-Dieter Wollitz
Claus-Dieter Wollitz machte Leonardo Bittencourt zum Zweitliga-Profi und war sein Förderer. Daraus ist eine beiderseitige Wertschätzung entstanden.

U – Unruheherd
Auf dem Platz ist Bittencourt ein Spieler, der Gegner beschäftigt. Einer, der Räume sucht und mit seiner Dynamik schwer zu greifen ist.

V – Vollständiger Name
Leonardo Jesus Loureiro Bittencourt – sein Spitzname: Leo.

W – Werder Bremen
Sieben Jahre bei Werder Bremen sind die längste Station seiner Karriere.

X – X-Faktor Heimat
Der sportliche Wert ist das eine. Der emotionale Wert dieser Rückkehr ist das andere. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Transfers.

Y – Youngster mit frühem Sprung
Schon als junger Spieler wagte Bittencourt den großen Schritt aus Cottbus hinaus. Jetzt kommt er als gestandener Profi zurück.

Z – Georg Zielonkowski
Der ehemalige Stadionsprecher Georg Zielonkowski lebt seit 1996 in Sielow und sah Leonardo Bittencourt aufwachsen: „Der kleine Leo hat im Garten ein Gedicht in vier Sprachen aufgesagt: Deutsch, Portugiesisch, Sorbisch und Sächsisch. Wir haben Tränen gelacht.“

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