Fußball-Oberliga
: RSV Eintracht mit Pflichtsieg – Ludwigsfelde bald Brandenburgliga?

Im Derby in der NOFV-Oberliga Süd fährt Spitzenreiter RSV Eintracht einen Pflichtsieg ein. Der Ludwigsfelder FC muss sich dagegen mit den Abstiegssorgen befassen.
Von
Brian Schmidt
Dreilinden
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Zweikampf zwischen Robin Fuhrmann (li.) und Leon Hellwig (re.) im Oberliga-Spiel zwischen dem RSV Eintracht und dem Ludwigsfelder FC.

Zweikampf zwischen Robin Fuhrmann (li.) und Leon Hellwig (re.) im Oberliga-Spiel zwischen dem RSV Eintracht und dem Ludwigsfelder FC. Am Ende konnte der Spitzenreiter einen 3:0-Sieg feiern.

Benjamin Feller
  • Im Derby der NOFV-Oberliga Süd besiegte RSV Eintracht Ludwigsfelde mit 3:0.
  • Spitzenreiter RSV Eintracht festigt Tabellenführung und strebt Regionalliga-Aufstieg an.
  • Ludwigsfelde bleibt Tabellenletzter und droht Abstieg in die Brandenburgliga.
  • Im Halbfinale des Brandenburger Landespokals trifft RSV Eintracht auf den FC Energie Cottbus.
  • Matthias Steinborn erzielte das wichtige 1:0 und war entscheidender Spieler.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Brandenburg-Derby der NOFV-Oberliga Süd zwischen dem RSV Eintracht und dem Ludwigsfelder FC gab es ein deutliches, aber umkämpftes 3:0 (0:0). Im Duell zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenletzten hingegen schlug sich das Schlusslicht achtbar, taumelt aber dennoch in Richtung Brandenburgliga. Der RSV Eintracht verteidigt zumindest vorerst die Tabellenführung und darf sich Hoffnungen auf einen Aufstieg in die Regionalliga Nordost machen.

Zudem steht für den RSV Eintracht demnächst ein weiteres Highlight an. Im Halbfinale des Brandenburger Landespokals empfängt man den FC Energie Cottbus aus der 3. Liga.

RSV Eintracht gegen Ludwigsfelder FC – so lief das Spiel

Das Spiel Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht begann anders als erwartet. Zwar hatte der heimische RSV Eintracht als Favorit mehr Ballbesitzphasen, aber der Ludwigsfelder FC verteidigte tapfer und setzte auch immer wieder Entlastungsangriffe. Klare Torchancen gab es auf beiden Seiten aber wenige. Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhten die Hausherren den Druck und kamen nach 35 Minuten zu einer Riesenaktion. Der Ball wurde in die Spitze auf Ernes Matjaz durchgesteckt, der allein vor Torwart Linus Löffler aber nur den Querbalken traf. Bis zum Ende der ersten Halbzeit wirkte dann der Ludwigsfelder FC etwas nervös und leistete sich immer wieder kleinere Ungenauigkeiten, die der RSV Eintracht allerdings nicht bestrafte.

Im zweiten Durchgang wollte der RSV Eintracht den Führungstreffer erzwingen. Es dauerte nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff, bis dieser auch gelang. Ein Ball auf den linken Flügel zu Matthias Steinborn kam punktgenau. Der Flügelstürmer nahm den Ball mit und schob aus spitzem Winkel flach ins Tor ein. Auch danach gelang dem Ludwigsfelder FC nach vorne nicht viel, auch wenn die Mannschaft kämpferisch nie aufsteckte. Stattdessen legte Aleksandar Bilbija (69.) einen Treffer nach und ließ so die Hoffnungen des Tabellenletzten ersticken. Den Schlusspunkt setzte Emre Aydin (79.) nach einer Hereingabe von außen.

RSV Eintracht gegen Ludwigsfelder FC – die Stimmen zum Spiel

RSV Eintracht gegen Ludwigsfelder FC – der Spieler des Tages

Matthias Steinborn war beim Sieg des RSV Eintracht nicht nur der Torschütze zum wichtigen 1:0, sondern auch der Verantwortliche für beinahe alle Standardsituationen. Der ehemalige Regionalliga-Stürmer (unter anderem 1. FC Magdeburg, BFC Dynamo, SV Babelsberg 03) beschäftigte die Hintermannschaft des Ludwigsfelder FC durchgängig.

RSV Eintracht gegen Ludwigsfelder FC – was noch passierte

Der RSV Eintracht trifft in 14 Tagen im Halbfinale des Brandenburger Landespokals vor heimischen Publikum auf den Drittligisten FC Energie Cottbus. Schon jetzt laufen die Planungen auf Hochtouren. In diesem besonderen Spiel erwartet der Fußball-Oberligist ein ausverkauftes Haus und hofft auf die Mini-Chance.

RSV Eintracht gegen Ludwigsfelder FC – die Tabelle der Oberliga

Durch den Heimsieg bleibt der RSV Eintracht an der Tabellenspitze. Die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Hinze hat allerdings noch zwei Spiele mehr als die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg, die bei voller Punkteausbeute vorbeiziehen würde. Für den Ludwigsfelder FC am Tabellenende wird die Luft immer dünner. Schon zwölf Punkte beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.