Koch aus Köpenick, die Eisern-Kolumne: Warum Union Berlin in Freiburg punkten kann

Matze Koch schreibt über den 1. FC Union Berlin - in seiner Kolumne verrät er, was den Verein aus der Fußball-Bundesliga wirklich bewegt.
Matthias Koch- Union Berlin steckt im Abstiegskampf und steht aktuell auf Platz 16.
- Nach dem 0:5 im Pokal in Köln dämpfte auch das 1:1 in der Liga die Stimmung.
- Aebischer betont: Köln-Auftritt entsprach nicht den Prinzipien, Reaktion war wichtig.
- Trotz Freiburg als Tabellendritten gibt es Gründe für Optimismus – gute Bilanz spricht dafür.
- Union ist in der Liga seit vier Spielen ungeschlagen, Freiburg spielt zuvor in Trabzon.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Union-Fans haben das Schlimmste geschafft. Die Wochenmitte ist erreicht. Die Enttäuschung über das jüngste 1:1 gegen den 1. FC Köln schwebt noch im Hinterkopf herum. Aber das Grummeln wird schwächer. Allmählich dürfte sich bei den meisten Anhängern der Blick nach vorn richten. Das ist auch besser so. Damit entsteht auch ein größerer Abstand zu jenem 0:5 im DFB-Pokal in Köln, das die allmählich aufgekommene Hoffnung auf Besserung wie ein Kartenhaus einstürzen ließ.
Die Klatsche nach zuvor drei Meisterschaftsspielen ohne Niederlage hat auch die Union-Profis nachdenklich werden lassen. „Ich glaube, das, was in Köln passiert ist, das sind nicht wir, das sind nicht unsere Prinzipien, die wir zeigen wollen. Deshalb war die Reaktion schon wichtig“, sagte Mittelfeldmann Michel Aebischer. „Nach dem 1:1 hier in Berlin waren wir aber auch enttäuscht, weil wir gewinnen wollten.“
Die beiden Spiele gegen Köln sprechen dafür, dass Union eine harte Saison mit Abstiegskampf bis zum Schluss drohen könnte. Vielleich muss man am Ende sogar froh sein, die Relegation zu erreichen. Denn aktuell steht Union genau auf dem 16. Tabellenplatz, der Entscheidungsspiele mit dem Dritten der 2. Bundesliga mit sich bringen würde. Ich habe vorsorglich meinen Sommerurlaub schon mal sicherheitshalber etwas nach hinten geschoben.
Positive Bilanz für Union Berlin gegen SC Freiburg
Natürlich hoffe ich jedoch, dass ich in diesen nervenaufreibenden Duellen andere Mannschaften ablichten kann. Denn Union hat sich auch in den schweren Jahren seit der Serie 2023/24 nach zwischenzeitlichen Durchhängern immer wieder gefangen.
Vor der Länderspielpause geht es nun allerdings zum Tabellendritten SC Freiburg. Das spricht nicht unbedingt für eine Punkteschwemme. Und doch gibt es ein paar Mosaiksteine, aus denen sich die Fans der Köpenicker in den nächsten Tagen ein Schloss der Hoffnung bauen können. Die Statistik spricht tatsächlich für die Eisernen. Von 14 Bundesligapartien konnte Union sieben gewinnen. Neben fünf Unentschieden gab es nur zwei Niederlagen. Selbst in Freiburg feierte der FCU schon vier (!) Dreier, jeweils zwei Mal mit den Trainern Urs Fischer und Steffen Baumgart. Hinzu kommt ein 3:1-Erfolg nach Verlängerung in der 2. Runde des DFB-Pokals 2019/20.
Union gelang 2024/25 am 27. Spieltag (2:1) und 2025/26 am 26. Spieltag (1:0) in beinahe so prekären Situationen gerade in Freiburg die mittlere Auferstehung. Vielleicht funktioniert das jetzt wieder. Immerhin ist Union in der Bundesliga seit vier Partien ungeschlagen. Und Freiburg muss an diesem Donnerstag auch noch bei Trabzonspor in der Conference League ran.
