Regionalliga Nordost: „2. Bundesliga, wir kommen!“ – Lok Leipzig steht vor Rekord

Die Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig sind in dieser Saison sowohl im heimischen Bruno-Plache-Stadion, als auch auswärts zahlreich mit dabei. Der Verein steht vor einem Rekord.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig trifft am 17. Spieltag auf Rot-Weiß Erfurt.
- Leipzigs Fans sorgen für Rekorde: 45.473 Zuschauer in acht Heimspielen.
- Leipzig auf dem Weg zur Regionalliga-Meisterschaft, Relegation zur 3. Liga möglich.
- Defensiv stark: Nur zehn Gegentore in 16 Spielen.
- Erfurt nach durchwachsenem Saisonstart wieder in der Spitzengruppe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch ein Spiel steht in der Fußball-Regionalliga Nordost an, dann ist die Hälfte der Saison 2024/25 gespielt. Am 17. Spieltag trifft dabei der aktuelle Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig auf den Tabellenvierten FC Rot-Weiß Erfurt. Einen besonderen Anreiz hat die Partie nicht nur aus sportlichen Gründen, sondern auch weil eine alte Bestmarke geknackt werden kann.
Wer kann die Leipziger noch aufhalten? Bei den Blau-Gelben scheint es aktuell in jeder Hinsicht zu stimmen. Sieben Punkte Vorsprung hat der 1. FC Lokomotive Leipzig auf den ersten Verfolger, den Halleschen FC. Auf den Tabellendritten FC Carl Zeiss Jena sind es sogar schon zwölf Punkte.
Lok Leipzig will Bestmarke aus der 2. Bundesliga knacken
Doch nicht nur sportlich läuft es bei den Sachsen. Auch die Zuschauer sind in diesem Jahr in besonderem Maße dabei. 45.473 Zuschauer sind in den acht Heimspielen in der Regionalliga Nordost im Bruno-Plache-Stadion gewesen. Das bedeutet, dass schon jetzt mehr Zuschauer ins Stadion gekommen sind, als in allen Spielzeiten seit dem Jahr 1998.
In der Saison 1997/98 spielte der 1. FC Lokomotive Leipzig noch in der 2. Bundesliga. Sollten in den letzten beiden Heimspielen des Jahres gegen den FC Rot-Weiß Erfurt und die VSG Altglienicke so viele Zuschauer ins Stadion kommen, dass die 55.000 geknackt werden, ist auch die Bestmarke aus dieser Zeit geknackt. „2. Bundesliga, wir kommen“, heißt es auf der Website der Leipziger.
Lok Leipzig auf dem Weg zur Regionalliga-Meisterschaft
Dass so viele Zuschauer ins Stadion kommen, ist auch Lohn der aktuellen Mannschaftsleistung. Als Spitzenreiter ist der 1. FC Lokomotive Leipzig auf dem Weg zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost. Diese berechtigt in dieser Saison aber nicht zum Aufstieg in die 3. Liga. Der Meister muss vorerst in einer Relegation gegen den Meister der Regionalliga Nord antreten. Das wäre nach jetzigem Stand der TSV Havelse, der schon in der Saison 2021/22 für ein Jahr Drittligist war.
Doch bis zu diesem großen Erfolg ist noch ein langer Weg zu gehen. Der letztjährige Absteiger aus der 3. Liga, der Hallesche FC, ist den Leipzigern auf den Fersen. Doch die Mannschaft von Cheftrainer Jochen Seitz performt derzeit. Vor allem defensiv ist das Team nur schwer zu knacken und hat in 16 Spielen erst zehn Gegentreffer zugelassen. Nur der Chemnitzer FC war mit neun Gegentoren noch stabiler. Auf die Frage, ob es ein Geheimrezept oder eine Erklärung für den Erfolg gibt, hat Jochen Seitz eine sehr kurze und simple Antwort: „Weil die Mannschaft gut ist.“
Und dass die Meisterschaft auch besonders bitter sein kann, erlebte der 1. FC Lokomotive Leipzig schon in der Saison 2019/20. In den Aufstiegsspielen unterlag man dem SC Verl mit zwei Unentschieden nur durch die Auswärtstorregel.
Regionalliga Nordost: Rot-Weiß Erfurt mit wechselnden Gefühlen
Der kommende Gegner, der FC Rot-Weiß Erfurt, ist schwer einzuschätzen. Nach einem überraschend starken Saisonstart waren die Thüringer zumindest für einen kurzen Zeitpunkt an der Tabellenspitze. Darauf folgte eine Talfahrt, die bei Sportchef Franz Gerber sogar Abstiegssorgen auslöste. Nun sind die Erfurter durch eine Serie von neun Ligaspielen ohne Niederlage wieder in der Spitzengruppe der Regionalliga Nordost angekommen. Und sie werden den aktuellen Tabellenführer aus Leipzig auf den Prüfstand stellen.
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