Regionalliga Nordost
: Meuselwitz in Not – kleiner Kader und letzter Tabellenplatz

Der ZFC Meuselwitz ist Gründungsmitglied der Regionalliga Nordost. Aktuell sieht es um den Liga-Dino aber schlecht aus. Der Trainer zeigt sich enttäuscht.
Von
Brian Schmidt
Berlin
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Georg-Martin Leopold, Cheftrainer des Regionalligisten ZFC Meuselwitz, zeigte sich nach der 0:4-Klatsche gegen den BFC Dynamo bitter enttäuscht. Auch mit seinem Kader zeigte sich der Trainer unzufrieden.

IMAGO/Mario Jahn

Der ZFC Meuselwitz gehört zur Regionalliga Nordost und das schon seit der Gründung der Liga im Jahr 2012. Aktuell sieht es aber um den Liga-Dino nicht gut aus, denn man steht nach drei Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz. Auch die Kadergröße ist besorgniserregend, denn es stehen gerade einmal 15 Spieler zur Verfügung. Mithilfe von Transfers soll das Ruder herumgerissen werden.

Nach der bitteren Klatsche beim BFC Dynamo, bei der die Thüringer mit 0:4 untergingen und beinahe über das gesamte Spiel chancenlos blieben, war Cheftrainer Georg-Martin Leopold ratlos. Eine blutleere Leistung zeigte die Mannschaft im Sportforum Hohenschönhausen. Auch gegen die BSG Chemie Leipzig (1:3) gab es eine Niederlage. Den einzigen Punkt holte man zum Auftakt beim 2:2 in Luckenwalde.

Das sagt Trainer Leopold nach dem Spiel gegen BFC Dynamo

„Bei einem Kader, der 15 Spieler im Moment umfasst, ist es schwer zu rotieren. Es geht jetzt wirklich darum, dass wir zwei Spiele bis zum nächsten Punktspiel haben. Das Pokalspiel wollen wir selbstverständlich mit einer seriösen Leistung dazu nutzen, um uns Selbstvertrauen zu holen. Das wird wichtig sein, dass wir Erfolgserlebnisse haben“, sagte Trainer Leopold nach dem Spiel gegen den BFC Dynamo.

Die Situation in der Liga sieht Leopold nicht dramatisch, da erst drei Spiele gespielt sind. Er mahnt aber dennoch: „Es geht generell darum, dass wir Punkte brauchen. Und dann sind wir im nächsten Spiel gegen Zehlendorf, die aufgestiegen sind, schon in der Pflicht was zu holen. Am besten natürlich einen Sieg, weil die Konkurrenz ja auch grundsätzlich punktet und wir uns nicht gleich von Anfang an im Keller einnisten wollen.“

Wo die Fehler liegen, lässt sich nicht so einfach sagen. Die Pause möchte Leopold mit seinem Team und seinem Verein dazu nutzen, zu analysieren: „Wir werden jetzt analysieren, um zu sagen, woran lag es und wie haben wir vielleicht auch Fehleinschätzungen getroffen im Sommer. Damit wir den Dino dann auch in der Liga halten.“ Dabei helfen sollen unter anderem Neuzugänge. Noch den gesamten August ist das Transferfenster geöffnet und der ZFC Meuselwitz will seinen Kader in Qualität und auch in der Kaderbreite verstärken.

Die Stimmen vom BFC Dynamo und ZFC Meuselwitz im Video