Regionalliga Nordost: Polat trotz Glanzleistung ausgewechselt – seine Ziele in Halle

Serhat Polat ist Winter-Neuzugang beim Regionalligisten Hallescher FC und sorgte am vergangenen Spieltag durch zwei Torbeteiligungen in seiner Heimatstadt Berlin für einen 2:1-Auswärtssieg. Warum wurde er dennoch früh ausgewechselt?
Matthias Koch- Serhat Polat führte den Halleschen FC mit einem Tor und einer Vorlage zum 2:1-Sieg gegen VSG Altglienicke.
- Trotz starker Leistung wurde Polat früh ausgewechselt. Trainer Zimmermann nannte Fitnessgründe.
- Polat ist seit Januar beim Halleschen FC und hat bereits zehn Saisontore erzielt.
- Polat betont, dass ihm Teamziele wichtiger sind als persönliche Erfolge.
- Nächstes Spiel des Halleschen FC gegen 1. FC Lokomotive Leipzig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Hallesche FC hat am vergangenen Sonntagnachmittag (9. Februar) einen Auswärtssieg bei der VSG Altglienicke in Berlin gefeiert. Das war vor allem dem Winter-Neuzugang Serhat Polat zu verdanken, der neben seinem eigenen Treffer einen zweiten vorbereitete. Dennoch wurde er schon früh ausgewechselt. Nach dem Spiel erklärte Cheftrainer Mark Zimmermann die Gründe und Polat selbst sprach im Videointerview über seine Ziele mit dem Halleschen FC.
Ausgelassen feierten die mitgereisten Fans des Halleschen FC noch am Hans-Zoschke-Stadion in Berlin-Lichtenberg die wichtigen Auswärtspunkte. Durch den Sieg bleibt man dem Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig auf den Fersen und damit den Aufstiegstraum aufrecht.
Halle-Trainer Mark Zimmermann nennt Gründe für Auswechslung
Im dritten Regionalliga-Spiel feierte Serhat Polat seinen ersten Treffer beim neuen Arbeitgeber und legte einen weiteren Treffer vor. Dennoch war für ihn nach nur 60 Minuten Schluss, seine früheste Auswechslung in dieser Saison. „Weil es eben darum ging, dass auf diesem Platz, auf diesem tiefen Boden, das schon Kraft gekostet hat. Vor allem in der ersten Halbzeit, die Jungs vorne, die hoch angelaufen sind. Das ist natürlich hochintensiv“, erklärte Cheftrainer Mark Zimmermann nach dem Spiel.
Aber es gibt auch noch einen weiteren Grund: „Er ist jetzt noch nicht so lange bei uns, hat jetzt sein drittes Spiel gemacht. Von daher kann er jetzt nicht in dieser kurzen Zeit alles aufholen, was er in der Übergangsphase oder am Anfang der Vorbereitung verpasst hat, wo er noch nicht mit der Mannschaft trainiert hat.“ Zu Beginn war nicht bekannt, ob der Transfer tatsächlich zustande kommen wird, weil es Unklarheiten über eine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel gab und der abgebende Verein hohe Ablöseforderungen stellte.
Insgesamt ist Trainer Mark Zimmermann aber sehr zufrieden mit seinem Winter-Neuzugang vom FC Hertha 03 Zehlendorf, der mit zehn erzielten Treffern auf Platz fünf in der ligaweiten Torjägerliste steht. „Wir bauen ihn Step by Step auf. Für den Stand jetzt momentan bin ich mit ihm sehr zufrieden“, so Zimmermann.
Mark Zimmermann (Trainer) und Serhat Polat im Videointerview
Stürmer Serhat Polat legt keinen Wert auf die Torjägerkanone
Seit Mitte Januar ist Serhat Polat offiziell Teil der Regionalliga-Mannschaft des Halleschen FC und hat damit auch erstmals seine Heimatstadt Berlin verlassen. „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Natürlich braucht man immer ein bisschen, wenn man in eine neue Mannschaft kommt. Und ich finde, ich bin ab heute, weil ich getroffen habe, auch richtig drin. Ich freue mich auf die nächsten Spiele“, resümiert Serhat Polat seine ersten Wochen beim Halleschen FC.
Statt persönlichen Zielen stehen für ihn die Mannschaftsziele im Vordergrund: „Mein persönliches Ziel ist es, meiner Mannschaft jedes Mal zu helfen. Ob es mit Assists oder mit Toren ist, oder mit Laufarbeit nach hinten und nach vorne. Ansonsten wollen wir vorne dranbleiben, soweit es geht. Nächste Woche geht es ja schon weiter gegen Lok und ich hoffe, wir gewinnen das Spiel auch.“
Mit aktuell zehn eigenen erzielten Treffern, davon noch neun im Trikot des FC Hertha 03 Zehlendorf, hat Polat eine realistische Chance auf die Torjägerkanone der Regionalliga Nordost. Doch das ist dem 23-Jährigen nicht wichtig: „Ich gucke nicht so gerne darauf. Natürlich will ich jedes Spiel treffen. Wenn es am Ende dann so ist, dann ist es so. Ich will meiner Mannschaft helfen am besten.“
Alle wichtigen Informationen aus der Sportredaktion per WhatsApp
Die gemeinsame Sportredaktion von Märkischer Oderzeitung und Lausitzer Rundschau bietet alle wichtigen Informationen über zwei WhatsApp-Kanäle an. Egal ob der 1. FC Union Berlin in der Bundesliga, Energie Cottbus in der 3. Liga oder die packenden Spiele in der Brandenburgliga – auf diesen Kanälen erfahren Sie alle Neuigkeiten.
Für LR-Sport auf WhatsApp folgen Sie diesem Link: LR-WhatsApp-Kanal
Für MOZ-Sport auf WhatsApp folgen Sie diesem Link: MOZ-WhatsApp-Kanal
Einfach auf „Kanal ansehen“ und „abonnieren“ klicken und keine Informationen mehr verpassen.


