Regionalliga Nordost Transfers: Nachholspiele – Gegner von Carl Zeiss Jena verliert Torjäger

Der FC Hertha 03 Zehlendorf mit seinen Spieler Gabriel Figurski Vieira und Jake Wilton (v.l.) steht in der Rückrunde vor einer großen Herausforderung, denn die beiden besten Torjäger sind nicht mehr Teil des Teams.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Regionalliga Nordost startet mit Nachholspielen; sechs Teams müssen ran.
- FC Hertha 03 Zehlendorf verliert Top-Torjäger, setzt auf Neuzugang Bocar Baro.
- Carl Zeiss Jena verzichtet auf Transfers, setzt auf Talent Jona Kratzenberg.
- VSG Altglienicke verstärkt sich trotz Insolvenzgefahr.
- FSV Luckenwalde plant Aufholjagd mit neuer Offensive.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Winterpause ist zumindest für einige Teams der Regionalliga Nordost fast vorüber. Sechs Teams sind am kommenden Wochenende das erste Mal gefordert, denn die im Dezember 2024 ausgefallenen Spiele müssen nachgeholt werden. Während bei einigen Vereinen ordentlich am Kader gebastelt wurde, vertrauen andere auf das Team der Hinrunde.
Drei Spiele werden am Wochenende in der Regionalliga Nordost ausgetragen, wenn es die Wetter- und Platzbedingungen zulassen. Hertha 03 Zehlendorf empfängt Carl Zeiss Jena, die VSG Altglienicke trifft auf den FSV Luckenwalde und der ZFC Meuselwitz (beide Spiele Samstag, 13 Uhr) hat eine kurze Auswärtsreise zur BSG Chemie Leipzig (Sonntag, 13 Uhr).
FC Hertha 03 Zehlendorf – Topspieler verloren
Der FC Hertha 03 Zehlendorf hat in seiner Aufstiegssaison den Klassenerhalt als Ziel ausgerufen. Nach einem guten Saisonstart folgte eine sportliche Talfahrt; aktuell steht das Team von Cheftrainer Robert Schröder nur zwei Punkte über der Abstiegszone. Angesichts der Kaderveränderungen dürfte die Mission Klassenerhalt nicht leichter werden. Mit Serhat Polat (9 Tore, wechselt zum Halleschen FC) und Abdulkadir Beyazit (6 Tore, wechselt zur VSG Altglienicke) haben die beiden besten Torjäger das Team verlassen.
Dennoch ist man bei den Zehlendorfern zuversichtlich. „Ein paar Abstiegssorgen sind zwar da, aber wir wollen unbedingt in der Regionalliga bleiben“, heißt es vom Präsidenten Kamyar Niroumand. Dabei helfen sollen die Neuzugänge um die neue Sturmhoffnung Bocar Baro (Germania Halberstadt). Zudem hofft man, ab März 2025 wieder im eigenen Stadion spielen zu können, um einen echten Heimvorteil zu haben und die Miete für das Stadion Lichterfelde zu sparen.
Carl Zeiss Jena – Kader bleibt beisammen, Talent drängt sich auf
Der FC Carl Zeiss Jena hat bislang keine Transfers getätigt. Aus den eigenen Reihen drängt sich mit Jona Kratzenberg, der im Dezember in der Regionalliga-Mannschaft debütierte, auf. Beim 1:1 im Testspiel gegen den Oberligisten SC Freital schoss er den einzigen Jenaer Treffer.
Außerdem gab es noch einen 14:1-Sieg gegen den Verbandsligisten Schott Jena. Der gefragte Torjäger Erik Weinhauer ist zumindest zum jetzigen Zeitpunkt weiter Teil des Teams.
VSG Altglienicke – Verstärkungen für die Rückrunde
Die VSG Altglienicke hat trotz eines drohenden Insolvenzverfahrens im November 2024 den Kader ordentlich verstärkt. Mit Ali Abu-Alfa, Johannes Manske (beide Greifswalder FC) und Shean Mensah (Viktoria Berlin) sind drei ehemalige Spieler für die Offensive zurückgekehrt. Zusätzlich wurde der Zehlendorfer Torjäger Abdulkadir Beyazit verpflichtet und mit Julien Friedrich ein Talent des 1. FC Union Berlin ausgeliegen.
Auf der anderen Seite sind mit John Gruber, Seref Özcan und Pascal Moll nur Spieler gegangen, die in der Hinrunde nur wenig Spielzeit erhielten. Deutliche Testspielsiege gegen die Oberligisten Tasmania Berlin (4:1) und TuS Makkabi (5:1) unterstreichen den Qualitätszuwachs.
FSV Luckenwalde – Aufholjagd mit neuer Offensive geplant
Der FSV Luckenwalde ist Schlusslicht der Liga und hat die zweitschwächste Offensive mit nur 15 Toren in 18 Spielen. Damit man am Ende nicht in der Abstiegszone steht (aktuell zwei Punkte Rückstand), wurde eine neue Offensive verpflichtet. Phillip König bringt Drittliga-Erfahrung mit, John Gruber (VSG Altglienicke) und Jannick Wolter (Chemnitzer FC) kommen von direkten Konkurrenten.
Um sich optimal vorzubereiten, ging es für das Team ins Trainingslager in die Türkei. Dort verlor man 0:1 gegen den Wuppertaler SV aus der Regionalliga West und bezwang den türkischen Viertligisten Beytepe Mete Spor mit 2:1. Außerdem gab es einen 2:0-Sieg gegen die U23 von Hertha BSC.
Chemie Leipzig – keine Transfers nach enttäuschender Hinrunde
Mit Platz 14 kann Chemie Leipzig nach der Hinrunde nicht zufrieden sein. Seit dem Aufstieg in die Regionalliga Nordost in der Saison 2018/19 gab es am Saisonende nie eine schlechtere Platzierung als Platz 12.
Dennoch bleibt der Kader zumindest zum jetzigen Zeitpunkt unverändert, auch wenn es unter anderem mit Rajk Lisinski (Viktoria Berlin) Probespieler gegeben hat. Bei den Testspielen gab es einen 5:0-Sieg gegen den Landesligisten 1. FC Zeitz und eine 0:1-Niederlage gegen den Oberligisten VfL Halle.
ZFC Meuselwitz – Vertrauen in den eigenen Minikader
Mit nur 20 Spielern stellt der ZFC Meuselwitz den kleinsten Kader aller Teams aus der Regionalliga Nordost. Nach einem schwachen Saisonstart bemängelte Trainer Georg-Martin Leopold seine Voraussetzungen: „Bei einem Kader, der 15 Spieler im Moment umfasst, ist es schwer zu rotieren.“
Das Team hat sich gefangen und steht aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz. Neuzugänge und Abgänge sind bislang nicht bekannt. In der Vorbereitung gab es gegen den Oberligisten FC Grimma einen 4:1-Sieg und gegen die beiden Ligakonkurrenten Hallescher FC und FSV Zwickau jeweils ein Remis.



