Sportler des Jahres 2024 Brandenburg: Melvin Imoudu vor zwei Athleten aus Cottbus

Der Potsdamer Schwimmer Melvin Imoudu ist Sportler des Jahres 2024 in Brandenburg. Eine Olympia-Medaille hat er im Sommer nur knapp verpasst, sich dafür aber erstmals zum Europameister gekürt.
Michael Kappeler/dpa- Melvin Imoudu ist Brandenburgs Sportler des Jahres 2024, knapp vor zwei Athleten aus Cottbus.
- Imoudu gewann bei der Schwimm-EM 2024 in Serbien Gold und belegte bei Olympia Rang 4.
- Para-Schwimmer Josia Topf (Cottbus) holte Gold, Silber und Bronze bei den Paralympics.
- Radfahrer Roger Kluge (Eisenhüttenstadt) gewann seinen dritten WM-Titel im Madison.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Potsdamer Schwimmer Melvin Imoudu ist Brandenburgs Sportler des Jahres 2024. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung unter Brandenburger Sportjournalisten, die der Landessportbund Brandenburg (LSB) durchgeführt hat.
In jedem Jahr werden Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres gekürt. Melvin Imoudu ist damit Nachfolger des Potsdamer Kanuten Jacob Schopf, der die Auszeichnung 2023 erstmals gewonnen hatte.
Auch für Imoudu ist es die erstmalige Auszeichnung als Sportler des Jahres. Im Sommer 2024 hatte er bei der Schwimm-EM in Serbien über 100 Meter Brust seinen ersten internationalen Titel gewonnen und war kurz darauf bei Olympia in Paris gestartet.
Dort erlebte der 25-Jährige einen hochdramatischen Wettkampf in seiner Paradedisziplin, in der er Europameister geworden war. Mit einer fantastischen zweiten Rennhälfte kämpfte sich der gebürtige Schwedter an die Podestplätze heran, die er mit Rang 4 nur hauchdünn verpasste.
Der gebürtige Eisenhüttenstädter Roger Kluge landet auf Rang 3
Mit seinem Titel als Brandenburger Sportler des Jahres hat der Schwimmer absolut nicht gerechnet. „Es ist ja schon cool, überhaupt dafür nominiert zu werden", findet er. „Jetzt zu gewinnen, ist auf jeden Fall eine große Bestätigung und Wertschätzung für das, was ich bisher geleistet habe.“
Knapp hinter Imoudu landen der Para-Schwimmer Josia Topf (BPRSV Cottbus) und Radsportler Roger Kluge (RK Endspurt Cottbus). Topf holte bei den Paralympischen Spielen im Sommer je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Für seine Leistungen erhielt er zudem im November von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Silberne Lorbeerblatt, die höchste sportliche Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland.
Die gleiche Auszeichnung hat dieses Jahr auch der gebürtige Eisenhüttenstädter Roger Kluge verliehen bekommen. Zudem konnte der 38-Jährige bei der Bahnrad-WM im Sommer jubeln, wo er im Duo mit dem erst 22-jährigen Tim Torn Teutenberg sensationell seinen dritten WM-Titel im Madison einfuhr.


