Stadion in Berlin: Kurzfristiger Ausbau mit Sitzplätzen – Football-Team zieht ein

Das Preussen-Stadion in Berlin-Lankwitz (hier bespielt vom heimischen BFC Preussen und dem SV Grün-Weiss Ahrensfelde) wird kurzfristig ausgebaut. Zudem wird neben dem BFC Preussen zukünftig ein weiteres Team seine Heimspiele in Südberlin austragen.
Frank Arlinghaus- Preussen-Stadion in Berlin-Lankwitz wird für Football-Team Berlin Thunder ausgebaut.
- Abriss des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zwingt Berlin Thunder umzuziehen.
- Temporäre Arena für 3000 Zuschauer entsteht; erstes Heimspiel am 25. Mai 2025.
- Neubau des Jahn-Sportparks soll 2026 starten und 30 Monate dauern.
- BFC Preussen investiert zweistelligen Millionenbetrag in Aufwertung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dass Berlin einen Mangel an tauglichen Stadien für größere Events hat, ist kein Geheimnis. Aufgrund des aktuell laufenden Abrisses des Jahn-Sportparks in Berlin-Prenzlauer Berg ist zusätzlich ein wichtiges Stadion weggefallen. Das American Football-Team Berlin Thunder trug dort seine Heimspiele aus und war dringend auf der Suche nach einer Alternative. Diese wurde in Südberlin gefunden, allerdings muss das Stadion jetzt kurzfristig aufgerüstet werden.
Der BFC Preussen wird sich also zumindest vorübergehend mit dem Football-Team Berlin Thunder einen Rasen teilen. Aber wie ist eigentlich der Stand im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark?
Berlin Thunder muss Sitzplätze im Preussen-Stadion nachrüsten
Berlin Thunder spielt in der European League of Football (EFL) und hat seine Heimspiele bislang im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ausgetragen. Dieser wird allerdings aktuell abgerissen, weswegen die Football-Mannschaft vorübergehend in das benachbarte „Kleine Stadion“ zog. Dieses erfüllt allerdings nicht die nötigen Bedingungen, um in der EFL zu spielen. Kurzfristig konnte man sich jetzt mit dem BFC Preussen einigen und einen Umzug ins Preussen-Stadion nach Berlin-Lankwitz realisieren.
Allerdings gibt es bis zum ersten Heimspiel am 18. Mai 2025 (gegen die Cologne Centurions) noch einiges zu tun. Eine temporäre Arena mit Platz für bis zu 3000 Zuschauer soll entstehen. Vor allem Sitzplätze müssen dafür nachgerüstet werden, um die Bedingungen der Liga zu erfüllen. Der BFC Preussen plante ohnehin eine Aufwertung seines Geländes und hat dafür einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kalkuliert. Schon bald werden im Preussen-Stadion internationale Gegner, zum Beispiel aus Kopenhagen, empfangen – allerdings nicht vom Fußball-Oberligisten, sondern dem Football-Team Berlin Thunder.
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark – so steht es um den Abriss
Der Entschluss, den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark abzureißen, stand schon lange fest. Jedoch ist es immer wieder zu Problemen gekommen, die zur Verzögerung des Vorhabens geführt haben. Erst gab es eine Bürgerbewegung, die den Abriss stoppen wollte und dann sorgten Naturschützer für einen zwischenzeitlichen Stopp der Arbeiten. Mittlerweile gehen die Abrissarbeiten aber voran. Die Sitzplätze sind schon entfernt und ein Teil der Tribünen ist bereits abgerissen worden.

Abrissarbeiten im Jahn-Sportpark Berlin: Übergangsweise hat das Football-Team Berlin Thunder eine Ausweichspielstätte beim Fussballclub BFC Preussen gefunden. Doch dessen Stadion braucht noch ein Upgrade.
Sebastian Räppold/Matthias KochEntstehen soll danach ein brandneues Stadion, das unter anderem auch für die Paralympics nutzbar sein soll. Barrierefreiheit und Inklusion sind beim Neubau ein wichtiges Thema. Aber auch an die Fußballvereine der Hauptstadt soll gedacht werden, denn das Stadion soll den Anforderungen der 3. Liga entsprechen. 2026 soll der Neubau starten. Es wird mit einer Bauzeit von etwa 30 Monaten gerechnet.
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