über das Notpaket für den Profisport: Notwendige Unterstützung

Uwe Wuttke
Gerrit Freitag/MOZSchließlich hat nicht nur er die Hoffnung, dass mit den 200 Millionen möglichst viele Vereine die schwierigen Zeiten ohne Zuschauereinnahmen überstehen und Insolvenzen vermieden werden. Rund 80 Prozent der fehlenden Einnahmen sollen bis Ende des Jahres damit kompensiert werden, im Höchstfall gibt es 800 000 Euro. Dass die Vereine und Verbände bei aller Freude vorsichtig reagieren, ist allerdings nachvollziehbar. Sie wollen erst einmal das Kleingedruckte lesen. Zumal noch nicht klar erscheint, wie der Verteilungsschlüssel funktioniert.
Und doch ist dieses Geld ein wichtiger Schritt, um den Not leidenden Profisport – und die wenig Fernsehgelder erhaltenden Drittliga-Fußballer vor allem im Osten gehören dazu – eine notwendige Unterstützung angedeihen zu lassen. Damit wir alle weiter über Siege und Titel wie zuletzt von Albas Basketballern jubeln dürfen.