über die Männer bei den Australian Open
: Duell der Generationen

Am Mittwoch zeigte sich mal wieder was für eine fantastische Sportart Tennis ist.
Von
Philipp Kaiser
Frankfurt (Oder)
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Philipp Kaiser

Gerrit Freitag/MOZ

Die Partie des Österreichers Dominic Thiem gegen Rafael Nadal aus Spanien hat das Zeug zum Klassiker, mit Wendungen und irrsinnigen Ballwechseln. Damit steht fest, dass es diesmal kein Ü-30–Finale gibt, denn der 26–jährige Thiem trifft in der Vorschlussrunde auf Alexander Zverev, der gerade 22 Lenze zählt.

Dass der Deutsche soweit gekommen ist, hätte vor dem Turnier keiner zu prophezeien gewagt, denn seine Leistungen zuvor waren verheerend. Aber genau rechtzeitig hat er den Schalter umgelegt und spielt schon jetzt sein bestes Grand–Slam–Turnier. Es war fulminant, wie er seinen katastrophalen ersten Satz gegen Stan Wawrinka abegeschüttelt hat und dem Schweizer danach keine realistische Chance gab.

Alt gegen jung, die Tennisszene lechzt nach solchen Duellen. Bei aller Wertschätzung, aber irgendwann ist man den ewigen Spielen zwischen Djokovic, Federer und Nadal überdrüssig. Es ist klar, wir werden diese Tennisspieler schrecklich vermissen, wenn sie aufhören, aber jetzt ist die neue Generation dran. Wobei mir klar ist, dass der Sieger zwischen Thiem und Zverev, dann höchstwahrscheinlich gegen den Djoker, extremer Außenseiter ist. Aber das war Thiem gegen Nadal auch