über die Trennung von Vettel und Ferrari
: Sebastian Vettel verlässt Ferrari

Sebastian Vettel verlässt die Scuderia Ferrari. Ein Kommentar von Markus Pettelkau.
Von
Markus Pettelkau
Frankfurt (Oder)
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Markus Pettelkau

Markus Pettelkau

Das ist das logische Ende einer fruchtlosen Beziehung. Ferrari hat seit vergangenem Jahr mit Charles Leclerc einen neuen Liebling. Vettel wirkte nur noch wie eine Altlast. Während mit Leclerc um mehrere Jahre verlängert wurde, wollte man Vettel nur einen Kurzzeitvertrag anbieten. Ein Affront für den einstigen Hoffnungsträger.

Vettel hatte die Chance auf seinen Titel in Rot. Er hat sie mit unnötigen Fehlern seinerseits und von Seiten des Teams verloren. Auch in diesem Jahr wird es nichts mit der WM. Ferrari gibt offen zu, dass das Auto ein Fehlschlag ist. Ist das auch ein Grund für den Weggang? Oder liegt es am Teamkollegen? Als Vettel 2014 von Daniel Ricciardo geschlagen wurde, flüchtete er von Red Bull zu Ferrari. Nach seiner letztjährigen Niederlage gegen Leclerc scheint er erneut zu flüchten. Dieses Manko wird ihm, trotz seiner WM–Titel, auf ewig anhaften.

Wie geht es jetzt weiter? Neuanfang oder Karriereende mit 33 Jahren? Mercedes hat Hamilton, Red Bull ist mit Verstappen ebenfalls mehr als glücklich. Bleiben noch Renault und Mclaren. Beides sind momentan nur Mittelfeldteams, der Anschluss an die Spitze wirkt ziemlich unwahrscheinlich. Es scheint, als wäre Vettels Zeit als Titelaspirant erst einmal vorbei.