Union Berlin Bundesliga: Sebastian Bönig kehrt zurück und bekommt besondere Aufgabe

Sebastian Bönig (1. FC Union Berlin) war Co-Trainer unter Urs Fischer. Nach einer Auszeit kehrt Bönig nun zurück.
Matthias KochDas ist eine frohe Botschaft des 1. FC Union Berlin: Der ehemalige Co-Trainer Sebastian Bönig kehrt in neuer Funktion zum Fußball-Bundesligisten zurück.
Der 42-Jährige kümmert sich bei den Berlinern ab sofort um die Betreuung der ausgeliehenen Spieler, teilten die Eisernen aus Köpenick am Montag (18. März) mitteilten. „In dieser Funktion wird er als erster Ansprechpartner im regelmäßigen Austausch mit den Leihakteuren stehen und ihre Entwicklung begleiten“, hieß es weiter.
„Die Rückkehr von Böni freut uns alle sehr. Es zeigt, dass ihm der Verein sehr am Herzen liegt und er auch weiterhin am Erfolg mitarbeiten möchte. Unsere Leihspieler sind auch in Hinblick auf die kommende Saison eine wichtige Thematik und wir sind sicher, dass er die richtige Person für diese Aufgabe ist“, erklärte Geschäftsführer Oliver Ruhnert.
Sebastian Bönig bei Fans beliebt
Der auch bei den Fans sehr beliebte Bönig hatte zwischen 2005 und 2009 insgesamt 88 Spiele für Union Berlin in der Regionalliga sowie der 3. Liga bestritten. 2020 erwarb er die höchste Trainerlizenz, das Uefa Pro Level.
Wenige Tage nach der Trennung von Ex-Trainer Urs Fischer hatte Bönig im November „aus persönlichen Gründen“ um eine Auszeit gebeten. „Die Zeit abseits des Platzes hat mir gutgetan. Jetzt kann ich mich wieder auf Union konzentrieren und bin in der Lage, meinen Beitrag für den Erfolg des Vereins zu leisten“, äußerte der gebürtige Erdinger.
In jedem Fall kommt viel Arbeit auf Sebastian Bönig zu. Denn Union Berlin hat aktuell insgesamt zehn Spieler an andere Clubs verliehen: Jordan (Borussia Mönchengladbach), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Morten Thorsby (Genua CFC), Tim Skarke (Darmstadt 98), Tymoteusz Puchacz (1. FC Kaiserslautern), Lennart Grill (VfL Osnabrück), Aljoschka Kemlein (FC St. Pauli), Keita Endo (FC Tokio), Yannik Stein (VfB Lübeck) und David Preu (VfR Aalen).
Perspektivisch sehe er sich auch wieder auf dem Trainingsplatz. „Aber in der aktuellen Situation sehe ich ein gut eingespieltes Trainerteam, das ich auf andere Weise besser unterstützen kann“, sagte Bönig. (mit dpa)

