zur Lage des eSports
: Eine große Chance

Die Corona-Krise hat den weltweiten Sport zum Erliegen gebracht, doch sie ist zeitgleich auch eine große Chance für eine Branche, die bisher immer nur ein wenig belächelt wurde: der eSport.
Von
Lukas Grybowski
Frankfurt (Oder)
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Lukas Grybwoski

Josefin Roggenbuck

Zwar hat die „Bundesliga Home Challenge“ nur wenig mit dem eigentlichen eSports-Wettbewerb der professionellen Fifa-Spieler zu tun, aber für Fans und Akteure ist es eine willkommene Abwechslung. Durch Fernsehübertragungen und die Streams bei Youtube, DAZN und Twitch wird eine breite Masse an Zuschauern erreicht und die nehmen diese Form der sportlichen Unterhaltung wohlwollend an. Zumal einige namhafte Spieler an dem Turnier teilnehmen, und wer möchte nicht einmal sehen, wie sich das eigene Idol im Vergleich zu einem selbst an der Konsole schlägt. Allein die Zuschauerzahlen des Youtube-Streams der DFL bewegen sich im sechsstelligen Bereich. Daher ist die Entscheidung der Verantwortlichen, die Challenge um zwei Spieltage zu verlängern, nur richtig.

Natürlich hat auch der eSports mit ausbleibenden Ticketverkäufen und Sponsoringgeldern zu kämpfen, aber er kann diese Zeit auch als große Chance begreifen, um zukünftig eine noch größere Reichweite zu generieren. Denn so schnell wird die Branche nicht wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit der Sportwelt auf sich ziehen können.