FC Heidenheim
: Cheftrainer Frank Schmidt verlässt den Verein im Sommer

Nach fast 20 Jahren ist Schluss: Trainer Frank Schmidt hat seinen Vertrag beim FC Heidenheim 1846 nicht verlängert. Was steckt hinter seiner Entscheidung?
Von
Nico Pannewitz
Heidenheim
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Frank Schmidt: Fußball, Männer: 2. Bundesliga, 1. FC Heidenheim - 1. FC Kaiserslautern, 7. Spieltag, Voith-Arena. Trainer Frank Schmidt (1. FC Heidenheim 1846) steht vor dem Spiel im Stadion. (zu dpa: «Nach fast 20 Jahren: Schmidt verlässt Heidenheim im Sommer»)

Für Frank Schmidt ist im Sommer 2027 beim FC Heidenheim Schluss.

Tom Weller/dpa
  • Frank Schmidt verlässt den FC Heidenheim: Er verlängert seinen Vertrag nicht.
  • Begründung laut Schmidt: Nach fast 20 Jahren möchte er ab Sommer eine Pause machen.
  • Der Verein würdigt seine Leistungen – Aufstieg vom Amateurbereich bis in Bundesliga und Europapokal.
  • Frühzeitige Entscheidung soll die Suche nach einer Nachfolge erleichtern.
  • Schmidt will bis Saisonende alles geben; Heidenheim steht in Liga zwei aktuell auf Platz sechs.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Es ist das Ende einer Ära: Nächsten Sommer steht der Zweitligist Heidenheim ohne seinen langjährigen Trainer Frank Schmidt da. Wie der Verein am Montag auf seiner Website mitteilte, hat sich der 52-Jährige entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht erneut zu verlängern.

„Ich möchte nach fast 20 Jahren im Traineramt beim FCH im Sommer einfach eine Pause machen“, erklärt Schmidt seine Beweggründe. „Wie lange diese Pause sein wird und was ab dem 1. Juli in meinem Leben kommt, darüber mache ich mir aktuell keine Gedanken.“

Der FCH hatte sich seinerseits in den vergangenen Monaten intensiv um einen Verbleib seines Erfolgstrainers bemüht – ohne Erfolg. „Franks Entscheidung markiert natürlich eine Zäsur für unseren gesamten Verein, die fraglos eine riesige Veränderung mit sich bringen wird“, meint Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. „Was er für unseren FCH geleistet hat, lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Ohne ihn als Cheftrainer wäre unsere sportliche Entwicklung aus dem Amateurbereich bis in die Bundesliga und den Europapokal so überhaupt nicht möglich gewesen.“

Für die verbleibenden Spiele will Schmidt noch mal alles geben

Dennoch verstehe er Schmidts Wunsch nach einer Pause und schätze auch dessen frühe Entscheidung – dadurch sei genug Zeit, um eine geeignete Nachfolge zu finden. „Wir, als große FCH-Familie, haben jetzt noch mindestens 24 Spiele lang die Möglichkeit, Frank gemeinsam den größtmöglichen Abschied zu bereiten, den er sich als Trainer und Mensch in unserem Verein verdient hat“, so Sanwald.

Schmidt möchte seinerseits bis zum Ende der Saison noch mal alles für den Erfolg seiner Mannschaft geben: „Wir haben gemeinsam als FCH über viele Jahre eine einzigartige Geschichte im deutschen Profifußball geschrieben, aber das letzte Kapitel ist noch nicht zu Ende. Darauf freue ich mich jetzt und verspüre eine große Lust darauf.“

Schmidt hatte den FCH in der Oberliga übernommen und kontinuierlich nach oben geführt. Der Höhepunkt war der Aufstieg in die Bundesliga als Meister der 2. Bundesliga in der Saison 2022/23. Zweimal hielt der FCH die Klasse, Heidenheim spielte gar in der Conference League. Erst in der vergangenen Spielzeit stieg der Klub ab. In der zweiten Liga steht der FC Heidenheim aktuell mit 15 Punkten aus zehn Spielen auf Platz sechs der Tabelle. (Mit Infos der dpa)