Infantinos WM-Plan: FIFA-Pläne: UEFA-Krisensitzung am Donnerstag

FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die UEFA ruft angesichts der Investorenpläne Infantinos am Donnerstagnachmittag alle europäischen Mitgliedsverbände zu einer Krisensitzung zusammen (Archivfoto).
Bai Xuefei/XinHua/dpa- UEFA beruft wegen FIFA-Investorenplänen am Donnerstagnachmittag eine Krisensitzung ein.
- 55 europäische Verbände beraten dann gemeinsam über das weitere Vorgehen.
- Norwegens Verband meldet die Einberufung und unterstützt die UEFA-Erklärung.
- Lise Klaveness äußert „tiefe Besorgnis“ über Prozesse in der FIFA-Führung.
- Kritikpunkte: fehlende Transparenz und zu großer Einfluss externer Akteure.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die UEFA ruft angesichts der Investorenpläne der FIFA am Donnerstagnachmittag alle europäischen Mitgliedsverbände zu einer Krisensitzung zusammen. Das teilte der norwegische Fußballverband dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NRK mit. Dann sollen die Spitzen der 55 Landesverbände über das weitere Vorgehen beraten.
Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness schloss sich der Kritik am neusten Vorhaben des Fußball-Weltverbands an. „Wir sind zutiefst besorgt über die Entwicklung in der FIFA“, sagte die 45-Jährige: „Wir stellen uns hinter die Erklärung der UEFA in dieser Angelegenheit.“
NFF stellt enge Zusammenarbeit mit der UEFA in Aussicht
„Die Entwicklungen der letzten Tage können nicht isoliert verstanden werden“, warnte Klaveness: „Wir haben über längere Zeit, in vielen verschiedenen Angelegenheiten, sowohl intern als auch extern, Besorgnis über zunehmend mangelhaft gewordene Prozesse in der FIFA-Führung zum Ausdruck gebracht.“ Dazu gehören „fehlende Transparenz“ sowie „die notwendige Armlänge zu Staatschefs und externen Interessenten, die Entwicklungen des Fußballs beeinflussen wollen“.
Der norwegische Fußballverband NFF werde sich nun einen vollständigen Überblick verschaffen, sagte Klaveness und stellte eine enge Zusammenarbeit mit der UEFA in Aussicht: „Es ist gut und wichtig, dass die UEFA jetzt die Initiative ergreift, um die Reaktion der europäischen Verbände zu koordinieren.“
