Angreifer in der U21
: Paris Brunner nach Kopf-ab-Geste gesperrt

Nicht nur sportlich sorgt das deutsche Sturm-Juwel Paris Brunner bei der AS Monaco zum Saisonstart für Schlagzeilen. Nach einer provokanten Geste beim Torjubel erhält der 20-Jährige nun eine Sperre.
Von
red/dpa
Paris
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Der frühere U17-Welt- und Europameister Paris Brunner von AS Monaco ist für zwei Spiele gesperrt worden. (Archivbild)

Sebastien Bozon/AFP/dpa
  • Paris Brunner wird nach Kopf-ab-Geste für vier Spiele gesperrt, zwei davon auf Bewährung.
  • Die LFP-Disziplinarkommission ahndete den Torjubel nachträglich – auf dem Platz blieb er ungeahndet.
  • Brunner fehlt gegen den FC Toulouse am 10. Oktober und acht Tage später beim FC Lorient.
  • Der Schiedsrichter meldete, er habe die Geste nicht gesehen. Straßburg-Fans pfiffen lautstark.
  • Brunner fühlte sich beleidigt, zugleich traf er in sieben Pflichtspielen bereits sechs Mal.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach seiner provokanten Geste bei einem Torjubel ist der frühere U17-Welt- und Europameister Paris Brunner für vier Spiele gesperrt worden. Zwei der vier Partien erhält Brunner allerdings auf Bewährung, wie die Disziplinarkommission des französischen Fußball-Ligaverbands LFP mitteilte. 

Der deutsche Angreifer hatte beim 1:1 bei Racing Straßburg vor gut eineinhalb Wochen nach seinem sehenswerten Ausgleichstreffer in der 71. Minute in Richtung der Straßburg-Fans einen Schnitt durch die Kehle angedeutet, wie auf TV-Bildern zu sehen war. Die Anhänger der Gastgeber reagierten mit einem Pfeifkonzert, auf dem Platz wurde die Geste nicht geahndet.

Schiedsrichter soll Geste nicht gesehen haben

Nach Informationen der französischen Zeitung „L'Équipe“ erklärte der Schiedsrichter der Partie, Éric Wattellier, in seinem Bericht, dass er Brunners Jubel nicht gesehen habe. Nun wurde Brunner im Nachhinein bestraft. Der Stürmer fehlt damit in den kommenden Liga-Partien gegen den FC Toulouse am 10. Oktober sowie acht Tage später beim FC Lorient.

Brunner hatte sich von den Racing-Anhängern provoziert gefühlt. „Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben“, hatte der 20-Jährige erklärt.

Nach starkem Saisonstart vor Debüt in der U21

Brunner sorgte in dieser Saison bislang aber nicht nur mit der provokanten Geste, sondern auch schon sportlich für Schlagzeilen. In den ersten sieben Pflichtspielen gelangen ihm wettbewerbsübergreifend sechs Treffer. 

Auch U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo registrierte Brunners starken Saisonstart. Er nominierte den früheren Dortmunder für die kommenden Länderspiele. Am Samstag gegen Lettland (18.00 Uhr) könnte Brunner sein Debüt geben.