Wegen WM-Investorenplänen: Italiens Fußballverband entzieht Infantino Unterstützung

FIFA-Präsident Gianni Infantino verliert immer Unterstützer.
Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa- FIGC entzieht FIFA-Chef Gianni Infantino die Unterstützung für die Wiederwahl.
- Begründung ist sein umstrittener Plan zu privaten Investoren bei zukünftigen WM-Geschäften.
- Die FIGC will ihre Position „klar und transparent“ zeigen und folgt der UEFA-Linie.
- Präsident Giovanni Malagò betont Leistung, Solidarität, Nachhaltigkeit und Fans.
- UEFA wollte Infantinos Wiederwahl verhindern – Boykott-Drohung laut Berichten zurückgezogen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im wachsenden Widerstand gegen den massiv unter Druck geratenen FIFA-Chef Gianni Infantino zieht auch Italiens Fußballverband FIGC seine Unterstützung für eine Wiederwahl des Schweizers zurück. Der Verband werde bei der nächsten Wahl im März 2027 nicht mehr für Infantino stimmen, hieß es in einer Mitteilung. Hintergrund sind seine umstrittenen Investorenpläne.
Der Sportfunktionär hatte mit seinen mittlerweile zurückgenommenen Plänen über die Einbindung von privaten Investoren für zukünftige WM-Geschäfte für massive Entrüstung in der Fußball-Welt gesorgt. Italiens Fußballverband erklärte, mit seiner getroffenen Entscheidung seine Position in der Angelegenheit „klar und transparent“ zum Ausdruck bringen zu wollen.
UEFA mit zwischenzeitlicher Boykott-Drohung
Verbandspräsident Giovanni Malagò sagte: „Wir werden weiterhin an der Seite der UEFA und der anderen europäischen Verbände daran arbeiten, eine Vorstellung von Fußball zu fördern, die auf Leistung, Solidarität, Nachhaltigkeit und der zentralen Bedeutung der Fans beruht.“ FIGC vertrete einen Fußball, der wächst, sich weiterentwickelt und seine grundlegenden Prinzipien verteidigt.

Italiens Verbandspräsident Giovanni Malagò
IMAGO/A Erbeituo¡¤lingeliyaDie Europäische Fußball-Union UEFA will Infantinos Wiederwahl beim FIFA-Kongress im kommenden März verhindern. Sie hatte einen Boykott aller FIFA-Wettbewerbe angekündigt, die Weltmeisterschaften eingeschlossen. Wenige Tage vor der WM der U20-Juniorinnen in Polen zog die UEFA diese Boykott-Drohung unbestätigten Medienberichten zufolge aber wieder zurück.