WM 2026
: Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab

Waldbrände in Kanada sorgen in Teilen der USA für schlechte Luft. Ein Gewitter über New York sollte die Situation verbessern – ein Finalteilnehmer bezahlt deswegen allerdings einen hohen Preis.
Von
red/dpa
New York
WM 2026 - Spanien - Argentinien: 17.07.2026, USA, New York: Fußball: WM, Finale, vor dem Spiel Spanien - Argentinien. Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente während einer Pressekonferenz im Javits Center. Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente während einer Pressekonferenz. Das spanische Team verzichtete aufgrund eines Unwetters auf ein Abschlusstraining vor dem Finale.

Bradley Collyer/PA Wire/dpa
  • Spanien sagte wegen Gewitter das Abschlusstraining vor dem WM-Finale in East Rutherford ab.
  • Trainer Luis de la Fuente verzichtete auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner.
  • Lamine Yamal und Pedro Porro sind angeschlagen, ein letzter Test entfiel für beide.
  • Argentinien mit Lionel Messi trainierte verspätet – Anpfiff am Sonntag um 21.00 Uhr.
  • Gewitter und Regen sollen die schlechte Luft durch kanadische Waldbrände deutlich verbessern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York, die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford aufeinander.

Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen. 

Regen sollte Luftqualität für das Finale deutlich verbessern

Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen. Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern. 

Lionel Messi konnte das Abschlusstraining mit seinen Kollegen absolvieren - Spanien sagte die letzte Einheit wegen des Gewitters ab.

Abbie Parr/AP/dpa

Kanadische Waldbrände hatten unter der Woche für Rauchschwaden über der Metropole gesorgt. Für Sonntag soll es wieder sonnig sein – bei Temperaturen um 27 Grad Celsius.

Schlechte Luft im Raum New York

Flächenbrände in Kanada hatten zuletzt über einem Teil der USA zu gewaltigen Rauchwolken geführt, auch rund um New York. Am Samstag hatten die Behörden die Luftqualität noch als „ungesund für empfindliche Gruppen“ eingestuft, vor allem für Kinder und ältere Menschen.

Die Skyline der Millionenmetropole New York war in den vergangenen Tagen zeitweise in dichte Rauchschwaden gehüllt, ein Brandgeruch lag in der Luft. Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Die Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanadas zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington.