Heizkosten könnten sich verdoppeln
: IW-Studie warnt vor Einbau neuer Gasheizungen

Die „Rheinische Post“ verweist auf eine bisher unveröffentlichte IW-Untersuchung. Das neue Heizungsgesetz schaffe zudem noch mehr Unsicherheiten.
Von
AFP STATISTISCH
Düsseldorf
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Gasheizung im Keller

Eine Gasheizung im Keller.

Hendrik Schmidt/dpa
  • IW-Studie warnt: Neue Gasheizungen könnten Heizkosten bis 2040 fast verdoppeln.
  • Wärmepumpen senken das Kostenrisiko deutlich und halten Ausgaben weitgehend stabil.
  • In teilsanierten Altbauwohnungen spart die Wärmepumpe jährlich 1000 Euro oder mehr.
  • Neues Heizungsgesetz: Gas- und Ölheizungen weiter erlaubt – steigende Anteile alternativer Brennstoffe verteuern.
  • IW sieht wachsende Unsicherheit, die zu langfristig unwirtschaftlichen Investitionen führen könnte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) warnt vor dem Einbau neuer Gasheizungen. Die jährlichen Heizkosten bei einer neuen Gasheizung könnten sich bis 2040 fast verdoppeln, berichtete die „Rheinische Post“ (Samstag) unter Verweis auf die bislang unveröffentlichte IW-Untersuchung. Der Einbau einer Wärmepumpe dagegen würde das Kostenrisiko in den kommenden Jahren demnach drastisch und spürbar reduzieren.

Beim Einbau einer Wärmepumpe würden die Heizkosten über viele Jahre weitgehend stabil bleiben. In teilsanierten Altbauwohnungen würde dies im Vergleich zur Gasheizung 1000 Euro oder mehr im Jahr sparen.

Neue Heizungsgesetz schafft Unsicherheiten

Vor diesem Hintergrund sieht das Institut das neue Heizungsgesetz kritisch. Die Vorgaben für den Heizungstausch wurden damit abgeschafft, der Einbau von Gas- und Ölheizungen ist weiterhin möglich. Zugleich sollen diese aber zu steigenden Anteilen mit alternativen Brennstoffen betrieben werden, was die Kosten weiter in die Höhe treiben dürfte.

Das neue Heizungsgesetz schaffe neue Unsicherheit, erklärten die IW-Forscher. „Haushalte könnten dadurch zu Investitionen verleitet werden, die zwar kurzfristig zulässig erscheinen, sich langfristig jedoch als unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig erweisen.“