Stuttgarter Sportwagenbauer: Porsche-Finanzchef warnt: 2027 wird noch einmal härter für uns

Jochen Breckner, Mitglied des Vorstandes,der Porsche AG.
Marijan Murat/dpa- Porsche erwartet Druck: 2027 wird wegen Modellanläufen noch schwieriger als dieses Jahr.
- Absatz und Profitabilität liegen 2027 voraussichtlich unter den Werten für 2026.
- Für dieses Jahr plant Porsche 35 bis 36 Mrd. Euro Umsatz und 5,5 bis 7,5 % Marge.
- Neue Strategie wurde in Weissach vorgestellt – erste Effekte ab 2028.
- Wachstum soll über höhere Preise, teurere Modelle und Kostensenkungen kommen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Porsche sieht sich auch im kommenden Jahr unter Druck. 2027 werde unter anderem wegen Modellanläufen noch einmal härter für das Unternehmen als das laufende Jahr, sagte Finanzchef Jochen Breckner auf einer Investorenveranstaltung im schwäbischen Weissach bei Stuttgart.
Absatz und Profitabilität würden dann voraussichtlich unter den Werten für 2026 liegen. Im laufenden Jahr rechnet Porsche aktuell mit 35 Milliarden bis 36 Milliarden Euro Umsatz. Davon sollen 5,5 bis 7,5 Prozent als operativer Gewinn übrig bleiben.
Strategiewechsel bei Porsche
In Weissach ist das Entwicklungszentrum des Sport- und Geländewagenbauers. Der seit Jahresbeginn amtierende Porsche-Chef Michael Leiters hatte dort zur Wochenmitte seine Strategie vorgestellt, wie er das kriselnde Unternehmen wieder in die Erfolgsspur bringen will. Breckner rechnete damit, dass sich die ersten positiven Effekte der Strategie ab 2028 bemerkbar machen werden.
Wachstum soll vor allem aus steigenden Verkaufspreisen und einem höheren Beitrag teurerer Autos kommen, nicht unbedingt aus höheren Verkaufszahlen. Schub geben sollen auch neue Modelle.
Zusätzlich geplant sind umfangreiche Kosteneinsparungen. Mittelfristig peilt die VW-Tochter in den Jahren 2030/31 einen Erlös von 41 Milliarden bis 45 Milliarden Euro an - bei einer operativen Umsatzrendite zwischen 10 und 15 Prozent. Zuletzt waren es 7,8 Prozent.
