35 Jahre Bestattungen Geller
: Wenn Abschied nehmen & Trauer Vertrauen braucht

AnzeigeSeit 35 Jahren begleitet Geller Bestattungen Menschen in den schwersten Momenten ihres Lebens. Dabei geht es längst um weit mehr als die Organisation einer Bestattung – es geht um Entlasten, Erinnern und darum, jedem Menschen einen würdevollen Abschied zu schenken.
Von
Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Direkt an der Seepromenade in Müllrose gelegen, bietet der zweite Standort von Geller Bestattungen mit Blick auf den Großen Müllroser See eine ruhige und tröstende Atmosphäre.

    Direkt an der Seepromenade in Müllrose gelegen, bietet der zweite Standort von Geller Bestattungen mit Blick auf den Großen Müllroser See eine ruhige und tröstende Atmosphäre.

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  • Einfühlsam begleiten, aufmerksam zuhören und gemeinsam den passenden Weg für einen würdevollen Abschied finden – für Geschäftsführer Ralf Odoy und sein Team beginnt genau hier ihre tägliche Arbeit.

    Einfühlsam begleiten, aufmerksam zuhören und gemeinsam den passenden Weg für einen würdevollen Abschied finden – für Geschäftsführer Ralf Odoy und sein Team beginnt genau hier ihre tägliche Arbeit.

    Marie Lindner
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Eisenhüttenstadt/Müllrose. Es gibt Momente, in denen die Welt für einen Augenblick stillsteht. Ein geliebter Mensch ist gestorben. Während die Gedanken noch kreisen und die Trauer kaum greifbar ist, drängen sich bereits die ersten Fragen auf. Was muss jetzt getan werden? Wen muss ich informieren? Welche Unterlagen werden benötigt? Wie soll der Abschied aussehen?

Genau in diesen Momenten beginnt die Arbeit von Geller Bestattungen. Nicht mit Formularen oder Terminen, sondern mit einem Gespräch. Mit Zeit. Mit Ruhe. Und mit dem Wissen, dass Angehörige in einer solchen Ausnahmesituation vor allem eines brauchen: jemanden, der Orientierung gibt.

Seit 35 Jahren begleitet das Unternehmen Familien in Eisenhüttenstadt und der Region. Mit dem zweiten Standort in Müllrose, der 2020 eröffnet wurde, ist Geller Bestattungen noch näher an den Menschen. Doch wichtiger als Zahlen oder Standorte ist das Vertrauen, das Angehörige dem Team entgegenbringen. Denn wer einen geliebten Menschen verliert, braucht nicht nur einen Dienstleister, sondern Menschen, die zuhören, mitdenken und Schritt für Schritt begleiten.

Wenn Entlastung das größte Geschenk ist

Viele Menschen verbinden mit einem Bestatter vor allem den Sarg, die Trauerfeier oder den Friedhof. Tatsächlich beginnt die Begleitung häufig schon mit dem ersten Anruf – und endet oft erst Wochen nach der Beisetzung.

Geller Bestattungen übernimmt nicht nur die Organisation eines Abschieds. Das Team kümmert sich um Behördengänge, Renten- und Versicherungsangelegenheiten, Sterbeurkunden, Vertragskündigungen sowie nationale und internationale Überführungen. Auf Wunsch werden auch Wohnungs- und Haushaltsauflösungen organisiert. Hinzu kommen Trauerdruck, Grabmale, hauseigene Floristik, individuelle Erinnerungsstücke und die Bestattungsvorsorge.

Für Angehörige bedeutet das vor allem eines: Sie dürfen trauern, während sich jemand um die vielen Aufgaben kümmert, die in einer ohnehin belastenden Situation schnell überfordern können.

„Wir möchten den Familien so viel wie möglich abnehmen“, beschreibt Geschäftsführer Ralf Odoy die Philosophie des Unternehmens. „Sie sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren können – den Abschied von einem geliebten Menschen.“

Jeder Mensch verdient seinen eigenen Abschied

Abschiede haben sich verändert. Wo früher häufig feste Rituale und dunkle Farben das Bild bestimmten, wünschen sich heute viele Angehörige einen Abschied, der die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt.

Für Ralf Odoy gibt es deshalb keine Trauerfeier nach Schema F. Jeder Mensch habe seine eigene Geschichte geschrieben – und genau diese dürfe sich auch im Abschied wiederfinden.

Mal erklingt die Lieblingsmusik. Mal schmücken Sonnenblumen statt klassischer Trauergestecke den Raum. Fotos erzählen vom Leben, persönliche Gegenstände erinnern an Leidenschaften oder Hobbys. Manche Familien entscheiden sich bewusst für helle Farben statt traditionellem Schwarz. Andere wünschen sich eine kleine Feier im engsten Kreis oder einen Abschied mitten in der Natur.

Auch die Möglichkeiten der Bestattung sind heute vielfältiger geworden. Neben Erd- und Feuerbestattungen entscheiden sich immer mehr Menschen für See-, Baum- oder Naturbestattungen. Darüber hinaus begleiten die Mitarbeiter Familien mit besonderen Erinnerungsstücken – etwa Erinnerungsdiamanten oder Schmuck mit Fingerabdruck. „Jeder Mensch ist einzigartig. Warum sollte sein Abschied es nicht auch sein?“, lautet die Überzeugung von Ralf Odoy.

Wer tröstet eigentlich die Tröstenden?

Es ist eine Frage, die kaum jemand stellt: Wie geht es eigentlich den Menschen, die Tag für Tag andere durch ihre Trauer begleiten? Gerade im ländlichen Raum kennen die Mitarbeiter viele Verstorbene persönlich. Man begegnete sich im Alltag, im Verein oder beim Einkaufen. Auch sie nehmen Abschied. Deshalb spielt der Austausch im Team eine große Rolle. Belastende Erlebnisse werden gemeinsam verarbeitet, nach schweren Tagen wird miteinander gesprochen. Auch der private Ausgleich ist wichtig.

Und doch verändert sich in dem Moment, in dem Angehörige Hilfe brauchen, der Blick auf die Situation. Aus der eigenen Betroffenheit wird Verantwortung.

Die vielen Aufgaben lenken den Fokus auf das, was jetzt wichtig ist: zuhören, beraten, organisieren und Menschen in ihrer schwersten Zeit auffangen.

Nicht jeder könne diesen Beruf ausüben, sagt Ralf Odoy. Für ihn und sein gesamtes Team sei er weit mehr als eine Tätigkeit – er sei eine Herzensangelegenheit.

Menschlichkeit kennt keinen Preis

In 35 Jahren hat sich vieles verändert. Die Wünsche der Menschen sind individueller geworden. Neue Bestattungsformen sind hinzugekommen. Die Möglichkeiten, einen Abschied persönlich zu gestalten, sind heute größer denn je.

Geblieben ist jedoch ein Gedanke, der Ralf Odoy besonders wichtig ist: Jeder Mensch verdient einen würdevollen Abschied – unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten. Deshalb gehört für ihn auch soziales Engagement dazu. Würde und Respekt sollten jedem Menschen zuteilwerden.

Sein besonderer Dank gilt deshalb dem gesamten Team.

Mit großem Respekt, innerer Stärke und aufrichtiger Fürsorge begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Menschen in einer der schwersten Zeiten ihres Lebens. Das Vertrauen, das ihnen entgegengebracht wird, ist für sie Anerkennung und Verantwortung zugleich.

Vielleicht ist das der Grund, warum sich Angehörige später oft nicht an einzelne organisatorische Details erinnern. Sondern an das Gefühl, in einer der schwersten Stunden ihres Lebens nicht allein gewesen zu sein.„Am Ende einer jeden Reise steht die dankbare Heimkehr.“ Mit diesem Leitsatz begleitet Geller Bestattungen Menschen seit inzwischen 35 Jahren.⇥M. Lindner

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