ProCurand
: Gemeinschaft und Individualität

AnzeigeDie Persönlichkeit des Gastes steht in der Tagespflege Nächst Neuendorf stets im Vordergrund. Täglich werden 18 Gäste von sechs engagierten Mitarbeitenden professionell und liebevoll betreut.
Von
Tim Johnschker
Nächst Neuendorf
  • Pflegedienstleiterin Jennifer Reuter (links) und Hauswirtschaftlerin Anke Präger achten stets auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Tagesgäste.

    Pflegedienstleiterin Jennifer Reuter (links) und Hauswirtschaftlerin Anke Präger achten stets auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Tagesgäste.

    Tim Johnschker/MMH
  • Betreuerin Gabriele Metz (von links), Merdan Kurmuc, der hier sein einjähriges Praktikum für die Ausbildung zum Sozialassistenten absolviert, und Pflegedienstleiterin Jennifer Reuter kümmern sich gemeinsam mit ihren Gästen auch um den Garten des Hauses.

    Betreuerin Gabriele Metz (von links), Merdan Kurmuc, der hier sein einjähriges Praktikum für die Ausbildung zum Sozialassistenten absolviert, und Pflegedienstleiterin Jennifer Reuter kümmern sich gemeinsam mit ihren Gästen auch um den Garten des Hauses.

    Tim Johnschker/MMH
  • Wer das Alleinsein gewohnt ist, braucht auch mal Rückzugsräume innerhalb der Gemeinschaft: Kein Problem in der Zossener ProCurand Tagespflege.

    Wer das Alleinsein gewohnt ist, braucht auch mal Rückzugsräume innerhalb der Gemeinschaft: Kein Problem in der Zossener ProCurand Tagespflege.

    Tim Johnschker/MMH
  • Bei schönem Wetter können sich die Tagesgäste zum Beispiel in diesen Garten setzen oder sich sogar selbst dort aktiv betätigen, wenn sie das möchten. Natürlich sind auch gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung möglich.

    Bei schönem Wetter können sich die Tagesgäste zum Beispiel in diesen Garten setzen oder sich sogar selbst dort aktiv betätigen, wenn sie das möchten. Natürlich sind auch gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung möglich.

    Tim Johnschker/MMH
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„Wenn man hier nur mal kurz vorbeifährt, ahnt man gar nicht, wie vielfältig, groß und schön es hier ist“, findet Jennifer Reuter. Sie ist bereits seit sieben Jahren Leiterin der ProCurand Tagespflege im Zossener Ortsteil Nächst Neuendorf. Gemeinsam mit ihren sechs Mitarbeiterinnen kümmert sie sich um täglich 18 Gäste in ihren Räumen am Ernst-Henecke-Ring 109, inmitten eines großen Wohnparks gelegen. Neben der Tagespflege gibt es dort auch noch die stationäre und ambulante Pflege sowie das Service-Wohnen von ProCurand. Allein 144 barrierefreie Appartements gibt es in dem schönen, ländlich geprägten Wohnpark. Dazu kommen 57 Pflegeplätze in der stationären Pflege, darunter auch für Kurzzeitpflege und die Betreuung von Menschen mit Demenz.

In der Tagespflege hingegen erleben die Gäste täglich Gemeinschaft und soziale Kontakte: „Etwa 60 Prozent unserer Tagesgäste kommen direkt aus dem Wohnpark, die anderen 40 Prozent von außerhalb“, weiß Jennifer Reuter. „Für unsere auswärtigen Gäste organisieren wir täglich einen Fahrdienst, der im Umkreis von 20 Kilometern unsere Gäste morgens abholt und nachmittags wieder nach Hause bringt. Unsere täglichen Angebote können hier von 8 bis 16 Uhr genutzt werden. Dazu zählen nicht nur vier gemeinsame Mahlzeiten, sondern verschiedenste Aktivitäten, die zu mehr Lebensfreude beitragen. Die meisten Gäste, die zu uns kommen, leben ja allein in ihrer Wohnung. Wir helfen ihnen, bestimmte Alltagssituationen besser zu beherrschen. Das fängt beim gemeinsamen Backen oder Kochen an, geht über die Zeitungslektüre, gemeinsame Gespräche darüber bis hin zu leichten Gymnastikübungen. Dabei steht die Individualität eines jeden Gastes bei uns im Vordergrund. Die bringen wir immer mit der Gemeinschaft in Einklang. Und natürlich muss es auch Rückzugsmöglichkeiten für unsere Besucher geben. Es ist schon ein Unterschied, ob ich allein in meinen vier Wänden bin oder mit  anderen Gästen in Kontakt trete. Dass wir darauf immer aufeinander achtgeben, wissen unsere Tagesbesucher ganz besonders zu schätzen“, so die Pflegedienstleiterin.

Wichtig sei es deshalb auch zuzuhören: Wofür interessiert sich der Mensch? Was erwartet die Persönlichkeit von ihrer Tagespflege? Interessierte können mit ihren Angehörigen deshalb auch einen kostenlosen Schnuppertag in der Zossener ProCurand Tagespflege am Ernst-Henecke-Ring vereinbaren.

„Das geht telefonisch, per Mail oder gern auch einfach tagsüber bei uns vorbeikommen“, verrät Jennifer Reuter. „Nach Vereinbarung führe ich auch Hausbesuche vorab durch, wenn das gewünscht ist. Ab Pflegegrad 2 ist eine Betreuung in unserer Tagespflege auf jeden Fall immer sinnvoll, egal ob ein- oder fünfmal pro Woche. Das entscheidet jeder so, wie es persönlich am besten passt. Wichtig ist nur, dass die Teilhabe an unserer Gemeinschaft kognitiv gegeben und möglich ist. Das geht natürlich auch im Rollstuhl. Man muss übrigens nicht jeden Tag pünktlich um neun zum Frühstück hier sein. Wir haben auch Gäste, die kommen erst hinterher, also gegen halb zehn oder zehn dazu, so wie es jedem lieber ist.“

Zu den gemeinsamen Aktivitäten an den Wochentagen zählen beispielsweise Ausflüge mit dem Dampfer, zum Markttag, Spargelhof, Tierpark oder in die Gärtnerei. Auch das Sommerfest im August oder der Angehörigen-Grillabend im September gehören dazu. „Ich habe hier so tolle Kollegen, die veranstalten auch schon mal einen Karaoke-Nachmittag oder verkleiden sich beim Erdbeertag selbst als Erdbeere“, freut sich die Pflegedienstchefin. Zudem gibt es einen engen Kontakt zu den Ärzten, eine regelmäßige Arztvisite gehört genauso zur Tagespflege wie der tägliche Besuch einer Physiotherapeutin, und bei Bedarf kommt auch die Neurologin oder der Orthopäde vorbei. Ein für alle Seiten nützlicher Austausch mit dem ortsansässigen eigenen ambulanten Pflegedienst sowie Vereinen und anderen Bereichen im Wohnpark findet zusätzlich regelmäßig statt.

„Wir streben aktuell auch generationenübergreifende Projekte an. Derzeit führen wir dazu gute Gespräche mit einer neuen Kita hier im Ort. Sie ahnen ja gar nicht, wie sehr unsere Gäste regelrecht aufleben, wenn sie zusammen mit Kindern basteln oder spielen können. Und um Lebensfreude geht es ja immer und überall bei uns.“

Vereine und Ehrenamtliche ins gemeinsame Boot zu holen, gehört zu Jennifer Reuters Grundanliegen, egal ob Chor, Karnevals- oder Musikverein. „Von dem Helferkreis Wünsdorf wurden wir wiederholt zu einer Kunstausstellung für Senioren eingeladen. Unsere Gäste können sich dafür hier im Vorfeld kreativ betätigen, also zum Beispiel nähen, stricken, basteln oder zeichnen. Und tiergestützte Therapiestunden planen wir demnächst auch. Ein Test mit Ponys aus Ludwigsfelde lief jedenfalls sehr gut.“

Gemeinsame Skat-, Schach- und andere Spielgruppen runden das tägliche Angebot ab. „Und jetzt zur Fußball-WM gibt es auch einen extra Herrenstammtisch, geschmückt mit den Fahnen der teilnehmenden Länder.“ Noch Fragen? Dann am besten einen kostenlosen Schnuppertag unter Telefon (03377) 200101 vereinbaren.

Weitere Informationen gibt es online unter Procurand.de/Standorte/Zossen/Tagespflege